Liebe Leserinnen und Leser!

Nun, liebe Leserinnen und Leser, gut ins Jahr 2016 gerutscht? Wir vom Newsletter-Team informieren Sie auch im neuen Jahr über aktuelle Themen rund um das Schulleben am Scheiner in der Bildungsregion Ingolstadt. Vieles gibt es zu berichten: Von sportlichen Aspekten, über Informationen vom Elternbeirat zum neuen Elternportal bis zu Neuigkeiten von der Chinareise: Lesen und schauen Sie selbst.

 

Ihre CSG-Newsletterer


B. Krach, D. Lindhorst, das P-Seminar Newsletter und J. Melzer

Aktueller Stand unserer Interessenten:
1806 Abos (14.01.2016)

 

1. NEUES VON DER SCHULLEITUNG

1.1 Bericht zur Chinareise vom 9.11.2015 bis 14.11.2015

Im November 2015 reiste unter der Leitung des Herrn Bürgermeisters Wittmann wieder eine Delegation der Stadt Ingolstadt in die neue Partnerstadt Foshan. Diesmal stand vor allem der schulische, wissenschaftliche und kulturelle Austausch auf der Agenda.

Nachdem wir am Dienstag, dem 10. November 2015, um 6.45 Uhr morgens Ortszeit am Flughafen im südchinesischen Guangzhou gelandet waren, folgte der Transfer ins Hotel, der uns quer durch die dicht besiedelte, moderne Metropole bis nach Foshan führte. Gleich um 11.00 Uhr stand der aus schulischer Sicht wichtigste Programmpunkt an: der Besuch der Foshan High School Nr. 1, unserer neuen Partnerschule.

Wir trafen pünktlich mit dem Bus am Schulgelände ein und wurden dort bereits von mehreren Personen herzlich in Empfang genommen. Darunter waren der Schulleiter, Herr Genlin Tan, die Vizedirektorin der örtlichen Schulbehörde, Frau Bing Yan, die beiden Stellvertreter des Schulleiters und weitere Lehrkräfte. Außerdem waren etliche Personen anwesend, die unseren Besuch mit Fotoapparaten und Filmkameras begleiteten. Wir wurden zunächst in einen Sitzungsraum geführt, der mit den Flaggen unserer beiden Länder geschmückt war.

Nach den Begrüßungsworten der beiden Delegationen stand bereits der Höhepunkt bevor: die Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages zwischen dem Christoph-Scheiner-Gymnasium und der Foshan High School Nr. 1. Darin verpflichten sich beide Seiten insbesondere zur Entwicklung der sprachlichen, sozialen und interkulturellen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler, zur Förderung von Freundschaften zwischen den Menschen aus beiden Schulgemeinschaften und zur Schaffung einer größeren Aufgeschlossenheit für die unterschiedlichen Kulturen bei allen Beteiligten. Als Maßnahmen ist konkret an einen regelmäßigen Schüleraustausch, einen Austausch unter den Lehrkräften und an die gegenseitige Unterstützung bei der Gestaltung des Fremdsprachenunterrichts gedacht.

Was den Schüleraustausch angeht, wurden die folgenden nächsten Schritte vereinbart:

  • Beide Schulen benennen je einen Ansprechpartner für den Austausch, damit ab sofort der Kontakt zwischen den Schulen über E-Mail und Videokonferenzen gepflegt werden kann. (Am CSG wird dies Frau StRin Lüddeke sein, in Foshan der stellvertretende Schulleiter, Herr Tsang.)
  • Den Auftakt bildet der Besuch einer chinesischen Schülergruppe in Ingolstadt in der zweiten Julihälfte 2016. Das Alter der Schüler soll zwischen 15 und 17 Jahren liegen. Die Unterbringung erfolgt in Familien von CSG-Schülern. Nach einer Woche in Ingolstadt reist die Gruppe noch an weitere sehenswerte Orte in Deutschland. (Wer Interesse hat, einen Schüler zu beherbergen, möge sich bitte direkt bei mir melden.)
  • Im Schuljahr 2016/17 beginnt der Austausch auf Gegenseitigkeit. Die Schülergruppe vom CSG reist in der ersten Aprilwoche 2017 nach Foshan. Die Unterbringung erfolgt in Gastfamilien, damit die Schüler das chinesische Alltagsleben hautnah mitbekommen. Ansonsten ist sowohl eine Teilnahme am Schulleben als auch die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten vor Ort geplant. In einer zweiten Woche besteht die Gelegenheit, weitere Teile Chinas zu besuchen (zum Beispiel Hongkong, Shanghai und Peking). Der Gegenbesuch in Ingolstadt findet dann im Juli 2017 statt.

An der High School wurde die Delegation dann noch über das sehr große Schulgelände (11,2 Hektar, insgesamt circa 3200 Schülerinnen und Schüler, die sogar teilweise auf dem Campus wohnen) geführt und schließlich in der Schulmensa zum Essen eingeladen. 

Das Fazit des Besuchs fällt eindeutig positiv aus: Die Gespräche verliefen in einer sehr angenehmen und herzlichen Atmosphäre. Es wurde deutlich, dass die chinesische Seite dem Projekt Schüleraustausch sehr offen gegenübersteht und den kulturellen Austausch bewusst sucht. Es ist zu hoffen, dass sich auf beiden Seiten gerade jetzt in den Anfängen genügend Schülerinnen und Schüler sowie Eltern finden, die mutig in dieses „Neuland“ aufbrechen, sich mit Engagement einbringen und damit das Projekt mit Leben füllen. Sofern dies gut gelingt, bestehen beste Chancen, dass sich mittelfristig eine gute Freundschaft zwischen den Schulen etabliert, die auf beiden Seiten auch neue Impulse setzen kann (z.B. die feste Implementierung von Deutsch bzw. Chinesisch im Fremdsprachenangebot vor Ort). Was die Verständigung bei den ersten Begegnungen angeht, so lernen alle chinesischen Schüler Englisch als erste Fremdsprache. Auch wenn die kommunikativen Kompetenzen in China offensichtlich nicht so gut gefördert werden wie hierzulande, dürften sich kaum Verständigungsprobleme ergeben. Bei den Eltern der chinesischen Kinder ist Englisch dagegen nicht ohne Weiteres vorauszusetzen und es müssen wohl andere, kreativere Kommunikationsformen gefunden werden.

Weitere Programmpunkte in Foshan waren dann noch:

  • verschiedene Kunstmuseen,
  • offizieller Empfang durch die lokale Regierung der Stadt Foshan,
  • Sun Yat-sen Universität (Thema: Förderung des Tourismus),
  • South China University of Technology (wissenschaftliche Kooperationen)
  • Tencent (Chinas führender Anbieter von Internetdienstleistungen wie z.B. die Kommunikationsplattform „WeChat“),
  • Tourismusbehörde Foshan (Ausbau der Kooperationen),
  • Ahnentempel Zhu Miao

Am Donnerstag, dem 12. November 2015 erfolgte dann die Weiterreise nach Peking, wo folgende Programmpunkte anstanden: 

  • Jesuitenfriedhof Zhalan Mudi,
  • AUDI Hauptverwaltung China
  • Konfuzius-Institut Peking
  • Stadtrundfahrt

China ist ein Land der extremen Widersprüche: auf der einen Seite ein enormes wirtschaftliches Potential, auch wenn momentan Eintrübungen sichtbar werden, und auf der anderen Seite ein rigides, ideologisch geprägtes politisches System, das es mit den Menschenrechten gar nicht genau nimmt, und gesellschaftliche Probleme, wie zum Beispiel die starke Umweltverschmutzung. Alles in allem war es für mich eine sehr beeindruckende Reise in eine gänzlich andersartige Kultur mit vielen schönen persönlichen Begegnungen und vielen interessanten Eindrücken. Das bessere Kennenlernen dieser Kultur stellt mit Sicherheit eine große Bereicherung dar und somit freuen wir uns schon sehr auf den Beginn des Schüleraustauschprogrammes im kommenden Sommer.

Gerhard Maier am 09. Januar 2016

2. NEUES AUS DEM KOLLEGIUM

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3. NEUES VOM ELTERNBEIRAT

3.1 Das CSG-Elternportal

Liebe Eltern,

geht es Ihnen nicht auch so? Es gibt mittlerweile Dinge, die man sich gar nicht mehr anders vorstellen kann, als sie „online“ zu organisieren: Kinokarten reservieren, Bücher bestellen, freie Hotelzimmer suchen, Gebrauchtwaren verkaufen usw.  die Liste ließe sich beliebig weiter fortsetzen.

Wie wichtig ist es da aus unserer Sicht, dass auch die Schule hier auf der Höhe der Zeit bleibt: Wir möchten zum Beispiel einfach und komfortabel mit der Schule in Kontakt treten können, Sprechstunden-Buchungen online vornehmen oder die Lehrkräfte unbürokratisch per Mail ansprechen.

Und aus diesem Wunsch ist jetzt innerhalb kürzester Zeit durch die professionelle Arbeit eines schulinternen Teams Realität geworden!

Tatsächlich konnten jetzt in einer ersten Version des demnächst aktiv werdenden Elternportals viele unserer Vorstellungen aus Elternsicht umgesetzt werden!

Mit Ihrem ganz persönlichen, passwortgeschützten Zugang werden die Informationen, die für Sie oder Ihre Kinder wichtig sind, dargestellt. Alles was für Sie nicht relevant ist, wird Ihnen erst gar nicht angezeigt. Alles, was niemanden außer Ihnen oder Ihr Kind angeht, ist für niemand anderen als Sie einsehbar. So bleiben Sie immer top informiert  je nach Bedarf und zu jeder Tages- und Nachtzeit!

Nun eine kurze Beschreibung der neuen Möglichkeiten über das Elternportal:

  • Sehen Sie aktuell den Stundenplan Ihres Kindes plus aller sonstiger Aktivitäten (Theaterbesuch etc.) wochengenau abgebildet.
  • Buchen Sie ganz einfach die Sprechzeiten zum allgemeinen Elternsprechtag. Sie behalten automatisch immer den Überblick, welche Zeiten Sie bereits gebucht haben, können mehrere Kinder gleichzeitig ohne Terminüberscheidungen berücksichtigen und drucken sich dann den Plan des „Laufzettels“ bequem aus.
  • Nehmen Sie problemlos per Mail Kontakt mit dem Klassenleiter und den anderen Fachlehrern Ihres Kindes auf. Ob Sie eine kurze Frage haben oder die Lehrkraft über etwas informieren möchten: Sie treten ganz unbürokratisch miteinander in Kontakt. Die Lehrkraft bekommt die Mail direkt zugestellt und kann sich entsprechend mit Ihnen in Verbindung setzen.
  • Sollten Sie darüber hinaus den Wunsch zur Sprechstunde haben, können Sie nun die gewünschte Zeit bei der betreffenden Lehrkraft buchen. So stellen Sie vorab sicher, dass Sie einen festen Termin haben und können gegebenfalls bereits vorab über den Grund des Gesprächs informieren.
  • Sie bekommen alle Info-Schreiben personalisiert: Sobald eine wichtige Information für Sie oder Ihr Kind eingegangen ist, erhalten Sie eine Mitteilung per Mail und sind somit immer informiert.

Wir als Elternbeirat sind ganz glücklich, dass dieses „Tool“ uns nun so viele Möglichkeiten bietet. Und trotzdem wird es auf jeden Fall immer weiter optimiert werden.

Zum Beispiel planen wir zusammen mit der Schule noch einen „Online-Marktplatz“. Dieser sieht dann vor, dass auf einfachem Wege Gesuche oder Angebote ausgetauscht werden können: Sei es zum Beispiel das Lateinbuch oder die Übungshefte aus dem letzten Jahr oder das Angebot / die Suche von Nachhilfestunden  hier können sich die SchülerInnen und Eltern untereinander ganz ohne großen Aufwand austauschen. Sobald wir diese Plattform realisiert haben, melden wir uns natürlich umgehend bei Ihnen.

Wir danken Herrn Pabst und Herrn Melzer sehr herzlich für ihr unglaubliches Fachwissen im IT-Bereich, ihr Engagement, ihre Zeit und ihre Energie, die sie gemeinsam investiert haben, um dieses Projekt umzusetzen!

Jetzt liegt es nur noch an uns, den Eltern, dass diese Idee wirklich ein Erfolg wird! Je mehr und je intensiver wir das System nutzen, desto ausgefeilter und umfangreicher wird es werden.

Als Ihr Elternbeirat hoffen wir sehr, dass Sie es genauso sehen wie wir: Diese Unterstützung der Schule haben wir uns zur Vereinfachung unseres Eltern-Alltags gewünscht!

Von der Schule erhalten Sie zeitnah die nötigen Informationen über die Zugangsmodalitäten und alle Details des Elternportals.

Der Elternbeirat des CSG

3.2 Einladung zum Elternforum (Jgst. 5)

Sehr geehrte Eltern,

hiermit laden wir Sie sehr herzlich zum zweiten CSG-Elternforum für die fünfte Jahrgangsstufe

am Mittwoch, dem 20. Januar 2016 um 19.00 Uhr

im 3. Stock des Altbaus des Christoph-Scheiner-Gymnasiums ein. Zum Thema „Allgemeine und fächerspezifische Lerntipps“ bieten wir Ihnen die folgenden drei fachspezifischen Blöcke mit jeweils 35 Minuten (25 Minuten Vortrag und 10 Minuten Diskussion) und einem abschließenden allgemeinen Block an.

Weitere Informationen

Der Elternbeirat des CSG

4. NEUES VOM CSG-FREUNDESKREIS

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5. NEUES AUS DER VERWALTUNG

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6. NEUES VON DER SMV

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7. ALLGEMEINER TEIL

7.1 Kommunikationstrainingtraining mit Frau Vera Naumann

Im Folgenden sehen Sie ein Video zu einem Probekommunikationstraining für einige Schüler der Q11 mit Frau Vera Naumann.

7.2 Recycling am CSG

Aufgrund erneuter Fragen hier eine Auflistung der am CSG recycleten "Güter":

1. Tonerkartuschen

Seit einigen Jahren werden am CSG Tonerkartuschen aus Privathaushalten und Büros gesammelt. Sie werden gereinigt und weiterverwertet. Dafür gibt es von der Stiftung Lesen und der Firma Interseroh Sammelpunkte. Bisher wurden davon ein Modell zum Wasserkreislauf, ein Rollcontainer für den Wahlkurs Schulgarten und Bücher erworben („Wir Klimakiller- wie wir die Erde retten können“, „50 einfache Dinge, die Sie tun können, um die Welt zu retten, und wie sie dabei Geld sparen“). Die Bücher stehen im NT-Raum 233 für Lehrkräfte und Schüler zur Verfügung.

Weitere Informationen: www.sammeldrache.de, www.StiftungLesen.de

Sammelort: roter Behälter neben der Vitrine im Altbau, 1. Stock, Sammlung ganzjährig

2. Wachsreste

Seit sechs Jahren werden Wachsreste gesammelt und der Wiederverwertung zugeführt. Die Obdachlosenorganisation Schwestern und Brüder vom Hl. Benedikt Labre e.V. in München stellt aus den Resten neue Kerzen her, die unter anderem an den Elternsprechabenden und beim Sommerfest des CSGs von Schülern mit großem Erfolg verkauft werden. 10% des Erlöses geht im Übrigen an unsere Partnerschule Samhati.

Weitere Informationen: www.benedikt-labre.de

Sammelort: Behälter in den Räumen 230 und 232 (Biosäle); Sammlung zwischen Weihnachten und Fasching

3. Korken

Früher wurden vom ehemaligen Moritzpfarrer Leo Pröll am CSG „Korken für Kork“ gesammelt. Neu ist jetzt die Kooperation mit der Firma Mabl e.V. Mit Arbeit besser leben, Ökologische Landschaftsgärtnerei und Korkrecycling. Viele Ingolstädter Grund-, Haupt- und Förderschulen sammeln seit 11 Jahren mit großem Erfolg (so zum Beispiel 2010 fast 500 Kilogramm) und führen sie der Wiederverwertung zu. Daraus werden Dämmmaterialien für Wärmeisolierung und Schallschutz unter anderem auch von Behinderten gefertigt.

Weitere Informationen: www.mabl-ev.de

Sammelort: Behälter in den Räumen 230 und 232 (Biosäle); Sammlung zwischen Fasching und Ostern

4. CDs

CDs fallen heute in großen Mengen an, ob als Zeitschriftenbeilagen oder als „Altpapier“ unserer Computer-Gesellschaft. Sie enthalten den Kunststoff Makrolon, der zum Beispiel Wiederverwendung in Handygehäusen oder Armaturenbrettern findet. Seit zehn Jahren sammeln Ingolstädter Schulen CDs (340 kg im Jahr 2011) und leiten sie an die Firma Vasold Kunststoff GmbH & Co aus Großmehring weiter.

Sammelort: Behälter in den Räumen 230 und 232; Sammlung zwischen Ostern und Pfingsten

Bitte sammeln Sie mit  nicht nur um einen Preis für unsere Schule zu gewinnen, sondern um Müll zu vermeiden und unsere Umwelt durch die Wiederverwendung dieser Materialien zu schonen.

Herzlichen Dank!

Brigitte Krach

7.3 Das Basketballturnier am CSG

Am 21. und 22. Dezember 2015 fand das alljährliche Basketballturnier des CSG statt. Zahlreiche Jungen- und Mädchenmannschaften der Jahrgangsstufen 5 bis 8 kämpften in spannenden Spielen um den Jahrgangsstufensieg. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe waren im Kampfgericht und als Schiedsrichter tätig. Am Freitag, dem 23.12.2015, gab es dann die Siegerehrung. Am selben Tag fand das traditionelle Schüler-Lehrer-Spiel statt, bei welchem die Lehrer wiederholt als Sieger vom Spielfeld gingen.

Text: Azad Kirsan, Fotos: Linus Röder und Klaus Hackner

7.4 Geographie – Schulsieger gesucht

Erinnern wir uns an Christoph Scheiner (1573-1650), seit über 50 Jahren Namensgeber unserer Schule? Er beobachtete nicht nur Sonnenflecken; er baute Fernrohre, bestimmte die Rotationszeit der Sonne, die Länge des Äquators, erstellte 1614 die erste Mondkarte und deutete vor über 400 Jahren eine „moderne“ Sicht der Welt an.

Am diesjährigen Geographiewissen-Test, der in den nächsten Wochen stattfindet, werden wieder viele Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 8 und 10 teilnehmen. Der Schulsieger wird am Landeswettbewerb teilnehmen, am Ende gibt es einen Bundessieger. Letztes Jahr konnte unter den fast 300 Teilnehmern aus den Jahrgangsstufen 7 bis 10 ein Schüler aus einer 7. Klasse den Sieg erringen, hatte gegen über 25.000 Konkurrenten bayernweit allerdings kaum eine Chance. Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieses Jahr viel Erfolg!

Werner Kundmüller

7.5 Informationsabend über den Austausch mit Grasse

Am Montag, dem 11. Januar 2016, fand um 19:00 Uhr unter der Leitung von Frau Steiner und Frau Frommer-Schiml ein Informationsabend zu dem Austausch der 9. Klassen mit dem Institut Fénelon in Grasse statt. Außer den Eltern wurden natürlich auch die Schülerinnen und Schüler ganz herzlich eingeladen.

Neben der Bekanntmachung der wichtigsten Eckdaten und des genauen Programms, das die Teilnehmer in Frankreich erwarten wird, wurden auch Wünsche seitens der Eltern und Schüler, aber auch der Lehrer, an den Austausch geäußert. Die Neuntklässler des CSG werden in der letzten Schulwoche vor den Osterferien das Vergnügen haben, die Kultur und den Alltag in Frankreich kennenzulernen und die eigenen sprachlichen Kenntnisse zu erweitern.

Bericht: Dávid Endrédi, Bilder: Maximilian Euringer

7.6 Jugend debattiert – Teil 1

Argumentationsfähigkeiten braucht man in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens. Egal, ob in der Schule unter anderem bei einer Debattierschulaufgabe in der 9. Klasse, die am CSG eingeführt wurde , im Berufsleben oder einfach nur in einem schlichten Streitgespräch. Auch beim Wettbewerb „Jugend debattiert“ stellten rund achtzig Schüler und Schülerinnen ihre Argumentationskenntnisse eindrucksvoll unter Beweis.

Jugend debattiert gibt es mittlerweile seit fast 15 Jahren. Jährlich beteiligen sich mehr als 135.000 Schüler und ungefähr 5.500 Lehrkräfte an rund 800 weiterführenden Schulen in Deutschland an diesem Wettbewerb. Die Jury besteht aus drei bis fünf Personen, die die Schüler nach vier verschiedenen Kriterien bewertet:

  • Sachkenntnis: Wie gut hat sich der Debattant vorbereitet?
  • Ausdrucksvermögen: Wie gut kann sich der jeweilige Debattant ausdrücken?
  • Gesprächsfähigkeit: Geht der Debattant auf die Argumente der Mitstreiter ein?
  • Überzeugungskraft: Werden die Argumente gut und überzeugend vermittelt?

Pro Kategorie kann der Teilnehmer maximal fünf Punkte von einem Jurymitglied erhalten. Je nach Anzahl der Jurymitglieder kann demzufolge die maximale Punktzahl zwischen 60 und 80 liegen. Zwei Debattanten übernehmen die Pro-Seite, zwei andere jeweils die Contra-Seite.

Auch dieses Jahr fand wieder eine Debatte als schulische Veranstaltung statt. Am 07. Januar 2016 war die Qualifikationsrunde für den Schulentscheid der Sekundarstufe I. Dort qualifizierten sich vier Schüler für den Schulentscheid des Debattierwettbewerbs am 11. Januar 2016 in der Fronte 79. Bei der Qualifikationsrunde nahmen insgesamt 20 Schüler der 10. Klassen, des Rhetorik-Kurses der Q11 und der Q12 teil. Diese mussten dann über zwei Fragestellungen argumentieren. Soll auf Pappkarton-Becher Pfand erhoben werden? Soll das Tragen von Jogginghosen an Schulen untersagt werden? Zuletzt haben sich Franziska Köstler (10e), Kim Vorwerk (Q11), Johannes Bornemann (Q12) und Richard Scherzer (Q12) für den Schulentscheid am darauffolgenden Montag in der Fronte 79 qualifiziert.

Am Montag, dem 11. Januar 2016, traten die vier Schüler in der Fronte zum Schulentscheid der Sek II gegeneinander an. Die Moderation erfolgte durch Valentin Thaller aus der Klasse 10b. Zum ersten Mal standen dieses Jahr professionelle Rednerpulte zur Verfügung. Diese wurden von Herrn Traxler zusammen mit seinem Sohn Phillip (9b) aufwendig aus Holz angefertigt. An dieser Stelle geht nochmals ein herzliches Dankeschön an Herrn Traxler und seinen Sohn.

Zur Debatte stand diesmal die Frage im Raum, ob Auswahlverfahren für Ausbildungsplätze bis zum Vorladungsgespräch anonymisiert werden sollen. Dies ist eine sowohl sehr aktuelle als auch interessante Fragestellung. Leider kommt es auch heute noch aufgrund von Vorurteilen zur vorzeitigen Aussortierung einiger Bewerber.

Die Debattanten hatten zu Beginn zwei Minuten Zeit, um ihren Gegnern und auch dem Publikum, das aus Schülern und Schülerinnen der 10. Klassen und der Q11 bestand, ihren genauen Standpunkt zu vermitteln. Darauf folgte die zwölfminütige freie Redezeit, in der die Argumente dargestellt wurden. Zuletzt hatte jeder Debattant nochmals eine Minute Zeit, um seine Meinung zusammenzufassen. Schulsiegerin wurde Franziska Köstler, die auch letztes Jahr im Bundesfinale des Wettbewerbs den siebten Platz erreichte, der zweite Schulsieger ist Richard Scherzer aus der Q12.

Der Schulentscheid der Sekundarstufe I (8. und 9. Klasse) war ebenfalls am Montag, dem 11. Januar 2016, in der Fronte. Hier stand die Frage, ob in der Schule die Benutzung von Smartphones zu Unterrichtszwecken erlaubt werden soll, zur Debatte. Die Sieger der Qualifikationsrunde, Tim Rothärmel (8b), Thomas Udvaros (9b), Philipp Traxler (9b) und Mario Siegle (9d), stellten ihre Argumente in einer spannenden Debatte dar. Am Ende konnten Phillip Traxler und Tim Rothärmel die Debatte für sich entscheiden und gingen somit als Schulsieger hervor.

Die vier Schulsieger werden als nächstes beim Regionalwettbewerb in Donauwörth antreten; die weiteren Stationen kann man dieser Tabelle entnehmen:

  Regionalwettbewerb        06. – 12. März 2016 in Donauwörth
  Landesfinale        18. April 2016 in München
  Bundesqualifikation         17. Juni 2016 in Berlin 
  Bundesfinale        18. Juni 2016 in Berlin

 

 

 

Das Newsletterteam wünscht den Schulsiegern Franziska Köstler, Richard Scherzer, Phillip Traxler und Tim Rothärmel viel Erfolg beim Regionalfinale in Donauwörth!

Die offizielle Website von „Jugend debattiert“ finden Sie hier

Im Folgenenden sehen Sie noch ein Video zu der ersten Debatte.

Text: Maximilian Euringer; Bilder: Maximilian Euringer und Leander Dreier; Video: Leander Dreier

7.7 Jugend debattiert – Teil 2

Wortgefechte auf höchstem Niveau

Sollen Kaffeebecher zum Mitnehmen mit Pfand belegt werden? Soll eine Helmpflicht für Radfahrer im Straßenverkehr eingeführt werden?

Gleich am ersten Schultag nach den Ferien setzten sich die vierzig besten Debattanten des CSG unter anderem mit diesen zwei Themen auseinander. In der Altersstufe I (Klasse 8 und 9) konnten sich Tim Rothärmel (8b), Thomas Udvaros (9b), Philipp Traxler (9b) und Mario Siegle (9d) für das Schulfinale qualifizieren. In der Altersstufe II (Klassen 10-12) gelang das Franziska Köstler (10e), Johannes Bornemann (Q12), Kim Vorwerk (Q11) und Richard Scherzer (Q12).

Am Montag, dem 11. Januar 2016, standen in der Fronte vier nagelneue „Nobelrednerpulte“ auf der Bühne: mit verstellbarer Schreibfläche, Getränkehalter und Beleuchtung. Herr Traxler hatte sie zusammen mit seinem Sohn Philipp entworfen, in stundenlanger Arbeit gebaut und der Schule geschenkt – herzlichen Dank für diese ganz konkrete Unterstützung des Projekts „Jugend debattiert“!

Die Finalisten der Sekundarstufe II debattierten über die Anonymisierung von Bewerbungsverfahren. In einer ausgeglichenen Debatte setzten sich am Ende Franziska Köstler und Richard Scherzer durch und werden das CSG nun beim Regionalwettbewerb in Donauwörth vertreten.

Die besten Debattanten der Jahrgangsstufen 8 und 9 beleuchteten die Frage, ob die Nutzung von Smartphones zu Unterrichtszwecken erlaubt werden soll. In dieser spannenden Auseinandersetzung auf höchstem Niveau hatten schließlich Philipp Traxler und Tim Rothärmel „die Nase vorn“ und komplettieren nun das starke „Team Donauwörth“.

Das Projektlehrer-Team bedankt sich bei allen Teilnehmern, Juroren und Organisatoren für das überaus große Engagement und die Verlässlichkeit, ohne die eine solche Großveranstaltung mit fast 80 Teilnehmern nicht realisiert werden könnte. Der Dank gilt auch den Kollegen für die problemlose Freistellung beteiligter Schüler sowie der Schulleitung für die Unterstützung.

Livia Schleßing

7.8 Mittel- und Oberstufenchor

Der Mittel- und Oberstufenchor ist die größte Musikgruppe hier am CSG. Er besteht aus nahezu 80 Mitgliedern der Jahrgangstufe acht bis zwölf. Unter der Leitung von Frau Beate Hacker reichen die musikalischen Darbietungen von Jazz über Rock bis hin zur Popmusik. Zu den Höhepunkten im Schuljahr zählen natürlich die beiden Konzerte, das Weihnachtskonzert und das Schulkonzert, aber auch Auftritte bei Veranstaltungen wie zum Beispiel den Gottesdiensten und etwaigen Festakten.

„Mitsingen“ dürfen alle Schüler ab der achten Klasse. Der Mittel- und Oberstufenchor trifft sich jeden Freitag während der Mittagspause und der siebten Stunde im Raum 161 zu einer gemeinsamen Probe. Neue „Gesangsstimmen“ sind jederzeit willkommen!

Maximilian Euringer

7.9 Wahlkurs Robotics

Im Wahlkurs Robotics verwenden wir am Scheiner die Lego NXT-Baukästen; diese werden programmiert und gebaut, um vielseitige Aufgaben zu lösen. Mithilfe von Sensoren zur Messung von Entfernung, Licht, Geräuschen und Berührungen können die Roboter auf ihre Umgebung reagieren und zum Beispiel einer schwarzen Linie folgen, was in vielen Parcours zum Tragen kommt. Schüler der sechsten bis zehnten Jahrgangsstufe können sich beim Wahlkurs anmelden.

Zentral ist die Teilnahme an Wettbewerben, in denen man im Team arbeitet. Die Anfänger der sechsten Jahrgangsstufe treten in dem schulübergreifenden Wettbewerb zwischen dem CSG, dem Katharinen-Gymnasium und dem Gymnasium Gaimersheim in kleinen Gruppen von zwei bis drei Schülern an. Als größere Gruppe nehmen die Fortgeschrittenen 1 am Robotics-Wettbewerb der TU München und die Fortgeschrittenen 2 an der First Lego League (FLL) teil. Die Jury des schulübergreifenden Wettbewerbs wird von den fortgeschrittenen Kursteilnehmern der drei Schulen gebildet.

In den fortgeschrittenen Kursen bereitet sich das Team hauptsächlich auf die Wettbewerbe vor; Unterricht wie im Grundkurs gibt es dann kaum mehr. Bei dem FLL-Team, den laut eigener Aussage fortgeschrittenen Fortgeschrittenen, gibt es nichts mehr zu lernen, dafür aber viel vorzubereiten, denn der Regionalentscheid der First Lego League findet Ende November in Garching statt. Neben den Wettbewerben und den 'normalen' Robotics-Stunden werden manchmal Präsentationen von externen Partnern gegeben; so hat Audi einmal die Sensorik moderner Autos vorgestellt.

Weitere Informationen findet man auf der Unterseite des Wahlkurses.

Dominik Okwieka, ehemaliges Mitglied des Wahlkurses

7.10 Adventliches im Bio Plus Kurs der MINT-Klasse 5a

In der Woche vor dem ersten Advent roch es im Bio Plus-Unterricht der Klasse 5a einmal ganz anders: nach Tannen-, Kiefern- und Eibenzweigen, dazu kam ein Duft von Zimt und Sternanis. Nein, es wurde nicht gebacken im Werkraum, den uns die Fachschaft Kunst freundlicherweise zur Verfügung stellte. Die Schüler gestalteten Adventsgestecke aus verschiedenen immergrünen Zweigen, regelmäßig um eine Kerze gesteckt, bis man das Trockenschwämmchen nicht mehr sah. Das war am Anfang gar nicht so einfach! Entweder waren die Zweige zu lang oder sie ragten – einem Vogelnest nicht unähnlich – wild in die Höhe. Aber nach einigen Fehlschlägen klappte es schon ganz gut; verziert wurde mit Zimtstangen, Bucheckern, Sternanis und getrockneten Apfelscheiben. Die Krönung bildete eine kleine Schleife – farblich passend zur Kerze.

Jeder durfte ein Gesteck mit nach Hause nehmen. Weitere wurden auf Bestellung für Lehrkräfte und Klassen gefertigt und begeistert von den "Kunden" abgeholt.

Kulinarisch interessant war es bereits zwei Wochen früher geworden: Mit den Schülern der Klasse 6b und Frau Mittermeier bereiteten wir leckere Kürbissuppe zu. Die beiden Hokkaido-Kürbisse, die im Lauf des Sommers im Schulgarten herangewachsen waren, schnitten wir klein, ebenso Suppengrün und Zwiebeln. Jeder musste Schneidbrett und Messer mitbringen. Während die Zutaten in der Suppe weichkochten, begannen wir, kleine Geschenktüten aus Papier zu falten. Das sah zwar ganz einfach aus, war aber nicht so! Wer hatte denn schon einmal eine Bergfalte gefaltet? Aber als die Suppe fertig püriert mit Stangenweißbrot serviert wurde, waren auch die Tüten fertig und mussten später nur noch verziert werden.

Die Suppe schmeckte super: Alles BIO – bemerkte ein Schüler!

B. Krach

8. PERSONALIA

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9. TERMIN-VORSCHAU

 

20.01.
Müslitag
20.01.
08:00 Uhr
Jgst. 9: Exkursion zum KZ Dachau
20.01.
11:20 bis 12:10 Uhr
Vortrag zum Thema "Poetry Slam" (Jgst. 10)
21.01.
P-Seminar Englisch: Theaterstück für 6. Klassen
29.01.
11:00 bis 12:15 Uhr
Theater "Das Weißbrotfrühstück", Klasse 10e

Bitte beachten Sie unsere Jahres-Terminliste!

 

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f.d. Redaktion

J. Melzer

Scheinerlehrer

10. HINWEISE ZUM SCHLUSS

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