Liebe Leserinnen und Leser!

Das Schuljahr schreitet im Sauseschritt voran: die künftigen Fünftklässer sind angemeldet, das schriftliche Abitur ist geschrieben und wird gerade korrigiert. Wir befinden uns fast auf der Zielgeraden! Was sich sonst noch alles am Scheiner getan hat, können Sie den Berichten und Bildern unserer fließigen Redakteure entnehmen.

Mit besten Grüßen,

Ihre
CSG-Newsletterer


B. Krach, das P-Seminar Newsletter und G. Hanauska

Aktueller Stand unserer Interessenten:
1582 Abos (18.05.2017)

 

1. NEUES VON DER SCHULLEITUNG

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2. NEUES AUS DEM KOLLEGIUM

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3. NEUES VOM ELTERNBEIRAT

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4. NEUES VOM CSG-FREUNDESKREIS

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5. NEUES AUS DER VERWALTUNG

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6. NEUES VON DER SMV

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7. ALLGEMEINER TEIL

7.1 Schulkonzert 2017

Am Mittwoch, dem 26.04.17, fand das Schulkonzert im vollbesetzten Festsaal des Stadttheaters statt. Wieder einmal zeigten die Scheiner-Schüler, wie viele verschiedene Talente in ihnen stecken. So beeindruckten die Nachwuchskünstler das Publikum mit Darbietungen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Für Musik sorgten Orchester, Geigen-, Gitarrenensemble, die Big Band, drei Chöre, eine Percussion-Gruppe, die Rockband und das Nachwuchsensemble „Let’s Play“. Sportlich präsentierten sich die Schüler bei Parkour und Modern Dance. Das Moderatorenpaar Valentin Thaller und Ena Babin führte das Publikum mit kecken Ansagen und gekonntem Slapstick durch den Abend. Die durchweg beeindruckende Professionalität der jungen Künstler wurde mit frenetischem Applaus gefeiert. Der Donaukurier titelt, dass alle Generationen - von Schülern bis Großeltern - auf ihre Kosten kamen. Motiviert von derart großem Zuspruch darf man gespannt sein, was die Schüler und Verantwortlichen im nächsten Jahr erarbeiten werden. (Ludwig Schwarztrauber)
 
Der Abend wurde traditionell vom Schulorchester eröffnet. Wir wagten uns an zwei Stücke aus der Wassemmusik von Georg Friedrich Händel, die wir im Originaltempo und mit forschem Zugriff musizierten. Auch wenn das Orchester im Moment relativ klein ist, blicken wir doch erwartungsvoll in die Zukunft. Unsere Geigenlehrerin, Frau Erika Brosinger, bildet gerade eine größere Anzahl von Schülern nach der Suzuki-Methode aus und konnte dem Publikum mit drei geschickt ausgewählten Stücken eine begeisternde Kostprobe der Fortschritte im Unterricht anbieten. Schön wäre es, wenn wir diese jungen Geiger bald im Orchester begrüßen dürften.
Das Gitarrenensemble spielte drei dreistimmge Stücke aus Renaissance, Barock und Klassik. Eine tragende Rolle spielten dabei die drei Gruppenmitglieder aus der zwölften Jahrgangsstufe. Wir werden sie vermissen! Für Neuzugänge aus den unteren Jahrgangsstufen sind wir jederzeit offen. (Georg Hanauska)
 
Mit ca. 40 Schülerinnen und Schülern der fünften bis siebten Jahrgangsstufe präsentierte sich ein klangstarker Unterstufenchor mit zwei aktuellen Popsongs von Shawn Mendes und Pink unter der Leitung von Ludwig Schwarztrauber. Die Tatsache, dass sich die jungen Sänger die beiden Songs diesmal selbst aussuchen durften, sorgte für sängerische Höchstleistungen und großen Enthusiasmus auf der Bühne. (Ludwig Schwarztrauber)
 
Sehr charmant und unterhaltend performte das Vokal- und Instrumentalensemble zusammen mit den Tänzerinnen von Frau Röll den Filmklassiker "I′m Singin' In The Rain". Mit Regenjacken und Schirmen sangen und tanzten sie gegen den Nebel aus der Nebelmaschine an, während zwei Badenixen durch kleine Pools steppten. Zum Abschluss des ersten Teils rockten über 80 Schüler und Ehemalige im Mittel- und Oberstufenchor die Musik der 1960er Jahre. Mit Spaß und Stimmgewalt sangen sie Rockklassiker wie Sound Of Silence, Spinnin' Wheel und I Feel Good vom Godfather of Soul, James Brown. (Beate Hacker)
 
Die Nachwuchsmusiker von Let′s Play zeigten ihr Können mit einem gefühlvollen, traditionellen irischen Lied.
Let it′s tiebra, die Eigenkomposition der Perkussiongruppe überzeugte mit coolem Groove und vertrackten Rhythmen im 5/4 Takt.
Die Dixieband entführte die Zuhörer ins New Orleans um 1910. Unterstützt durch schwarz-weiß Fotos aus der Zeit, zauberten Sie Jazz- und Street Band- Atmosphäre in den Festsaal.
Die Rockband brachte nach der Pause mit zwei selbstkomponierten Songs den Saal zum Kochen. Besonders der zweite Song beeindruckte, das Publikum stand von den Stühlen auf und ließ die Handys leuchten - Rockkonzertatmosphäre pur!
Besondere Highlights waren auch die Special Acts, die dieses Jahr erstmals im Programm waren. Rabia Özer unterhielt das Publikum mit einer Poetry Slam Nummer über nervige Handy-Wecker - Klingeltöne und die Modern Dance Gruppe bot in einer dreiteiligen Performance Rhythmische Sportgymnastik, Ausdruckstanz und HipHop vom Feinsten.
Wieder dabei war die Parkourgruppe, als weiterer Special Act, die dieses Jahr auf tollkühne Akrobatik setzte und mit ihrer Flugshow das Publikum begeisterte.
Zum Abschluss des äußerst gelungenen Konzerts spielte die Big Band "Drummin Man", einen schwungvollen Swing-Klassiker, der die sehr gute Rhythmusgruppe der Big Band in den Vordergrund stellte, und "Moondance", ein Stück mit Tempowechseln und fein abgestuftem Bläserklang, der zwischen mystisch und kraftvoll variierte. Die Beiträge der Big Band waren nicht nur akustisch ein Genuss, sondern boten auch etwas fürs Auge, z.B. einen Film der Apollo-Mondlandung, dessen Bilder optimal zur dargebotenen Musik passten. (Christine Roß)
 
Fachschaft Musik

7.2 Das Skilager in Heiligenblut

Am Sonntag, dem 19.3., ging es für die Klassen 7b, 7c und 7f mit den Lehrkräften Frau Badum und Frau Mittermeier (Melanie), Herrn Bauer, Herrn Mücke, Herrn März und Herrn Röll ab ins Skilager nach Heiligenblut. Um 9 Uhr trafen sich alle an der Buswendeplatte vorm Hallenbadparkplatz und kurz darauf ging die Busfahrt auch schon los.

Schließlich kamen wir nach fünf langen Stunden im Bus gespannt im malerischen Dorf Heiligenblut in Kärnten an. In der Pension „Bäuerle“ eingetroffen, wurden die Zimmer bezogen und im örtlichen Sportgeschäft die Skier ausgeliehen. Nach dem Abendessen wurden wir in die verschiedenen Skigruppen, je nach Könnensstufe aufgeteilt. Weil wir uns so schnell über die Gruppen einig waren und die Pistenregeln im Eiltempo gelernt hatten, durften wir an diesem  Abend schon Brett- und Gemeinschaftsspiele aus dem Scheiner-Spiele-Koffer spielen.

Am ersten Morgen ging es nach dem Frühstück auf die Piste. Die Anfänger konnten am Hang direkt gegenüber ihre Skier ausprobieren und gleich auch schon die ersten Gleitübungen auf den ungewohnten Brettern absolvieren. Leider mussten die Fortgeschrittenen am ersten Tag noch zu Fuß den Anfängerhügel hinaufgehen, um die Gondel zu erreichen, die anderen Tage nahmen wir dann den Ski-Bus. Das Wetter war super – strahlender Sonnenschein - doch leider wurde der Schnee auf den Pisten nachmittags sehr schnell matschig. Trotzdem waren die Lehrer jeden Tag bestens gelaunt dabei, unsere Technik im Ski-Fahren zu verbessern, ob das nun im Rückwärts- und Kurzschwung-Fahren oder doch im Carven war, sogar Walzer wurde auf Skiern „getanzt“. Das Mittagessen gab es dann zum Glück wieder in der Pension. Dort konnten wir uns dann in der Mittagspause richtig ausruhen, denn das Skifahren war für die meisten doch ziemlich anstrengend. Danach sind wir wieder Ski gefahren. Die Profis sind pausenlos den Berg hinunter gebrettert, während die Anfänger schon die ersten Pflugbögen fabrizierten. Wir sind fast so lange gefahren, bis der letzte Lift den Berg hoch ging.

Am zweiten und dritten Abend ging es wieder heiß her bei Gesellschaftsspielen, wie Werwolf, Looping Louis, Café international, Spiel des Lebens und vieles mehr. Auch die Lehrer spielten begeistert mit und der Spielefuchs Herr Mücke hat fast jedes Spiel gewonnen.

An zwei Abenden gab es dann Zimmerkontrollen, bei denen die Lehrer ganz genau darauf achteten, dass unsere Zimmer perfekt aufgeräumt waren. Zum Beispiel wurde bemängelt, dass die Schuhe nicht farblich sortiert waren, unsere Zahnpastatuben nicht parallel zueinander ausgerichtet waren oder dass die Begrüßung in den Zimmern nicht höflich genug war. Auch wenn das Klopapierende nicht zu einem Dreieck gefaltet war oder die Bettdecken nicht symmetrisch im Doppelbett gelegen hatten, gab es Punktabzug. Zum Glück waren einige Lehrer sehr bestechlich, was Süßigkeiten anging. So konnte so manches Zimmer die Note von 6+ auf 5- aufpolieren.

Die Schüler aus allen Klassen waren unglaublich stolz, weil bereits am dritten Tag alle(!) Schüler mit der Gondel den Berg nach oben fahren durften und von dort oben mit den Skiern nach unten fahren durften. Die Lehrer sagten, sie seien unglaublich stolz auf uns, weil es selten klappt, dass die Anfänger dies so schnell schaffen würden. Uns hat es auf alle Fälle sehr viel Spaß gemacht.

Am Mittwochabend haben alle zusammen das legendäre 100-Punkte-Spiel gespielt, bei dem die einzelnen Gruppen Fragen aus verschiedenen Bereichen des Allgemeinwissens beantworten oder vielfältige Aufgaben erfüllen mussten. Die Gruppe von Herrn Bauer gewann mit großem Abstand, was die Frage aufwarf, ob hier nicht geschickt vom Lehrer „unterstützt“ wurde. Auf alle Fälle bekam die ganze Gruppe incl. Lehrer den restlichen Abend das Siegergrinsen nicht mehr aus den Gesichtern.

Donnerstag nach dem letzten anstrengenden Skitag stieg schließlich der sehnlichst erwartete DJ Flower-Bauer`s-Disco-Abend. Auch der eine oder andere Lehrer hat mitgetanzt. Herr Röll und Frau Badum reckten ihre Hände zum Rhythmus in die Höhe, während Frau Mittermeier und Herr Mücke die Hüften kreisen ließen. Auch Herr März zeigte uns und wir ihm, wie so ein richtiger Diskotanz auszusehen hatte. Herr Bauer heizte uns mit seinen Songs so richtig ein und wir bekamen die eine oder andere Zugabe.

Leider wurde es viel zu schnell Freitag und alle Taschen mussten wieder gepackt und die Zimmer geräumt werden. Nun fuhren wir auch schon wieder sehr traurig nach Hause, weil diese wunderschöne Woche viel zu schnell vorüberging. Aber froh waren wir natürlich auch, dass wir alle eine so schöne Woche, ohne Krankheiten oder Verletzungen erleben durften. Schließlich haben wir in der (zu kurzen) Zeit gut und schnell Skifahren gelernt bzw. verbessert und abends sehr viel Spaß gehabt.

PS. Der Sieg der Zimmerordnungs-Rally ging dieses Jahr überraschend an Herrn Bauer, doch auch die beiden zweiten Plätze haben glücklicherweise Preise gewonnen.

​Peter Mücke

7.3 ENGLANDAUSTAUSCH

Wir trafen uns am Freitag um 13 Uhr. Ab in den Bus und zum Münchner Flughafen. Der Flug nach Manchester verlief reibungslos und ohne Verspätungen. Dann noch zwei Stunden Fahrt mit dem Zug von Manchester nach Preesall. Die Freude und Anspannung, endlich unsere Austauschpartner zu sehen, stieg immer mehr. Und dann erreichten wir den Bahnhof! Alle trafen nun endlich ihre Partner. Ab nach Hause und ins Bett.

Am Samstag hatten wir nun Zeit, unsere Familien besser kennenzulernen und etwas mit ihnen zu unternehmen. Manche fuhren nach Blackpool oder zum Lake District oder gingen zum Schwimmen ins Hallenbad (das Meer ist noch zu kalt). An jedem Abend trafen sich alle Teilnehmer (ohne Lehrer!) bei einem Schüler zuhause.

Für Sonntag war schon etwas geplant! Ab zum Pleasure Beach. Ein riesiger Freizeitpark. Alle möglichen Fressbuden und Fahrgeschäfte. Richtig super Tag.

Montag – wie soll es auch anders sein – Schule. Ein ganz anderes System. Alle Schüler tragen eine Schuluniform. Mädchen müssen ihre Haare zusammenbinden und dürfen kein Make-up oder Nagellack tragen. Den Deutschen wurde eine Führung durch die Schule und eine extra Geographiestunde gegeben. Wir sind auch mit unseren Partnern in einzelne Stunden gegangen (ich selbst in Chemie). Nachmittags ein Besuch in der Grundschule mit einer Führung der kleinen Schüler (richtig putzig!!) für uns. Am Abend gingen wir alle zusammen zum Bowling!

Dienstag ein Ausflug nach Liverpool. Zuerst ein paar Museen und dann shoppen. Das hat sogar den Jungs gefallen.

Mittwoch auf nach Lancaster. Ohne die englischen Teilnehmer. Diese Stadt unterschied sich sehr von der am Vortag. Eher alt. Zuerst bekamen wir eine Führung durch das Lancaster Castle. Sehr interessant. Und danach nochmal shoppen.

Und dann war unser letzter Tag. Donnerstag. Noch einmal in die Schule. Dieses Mal eine Geschichtsstunde von Mr Lord. (Kam 2004 in die Schule J). Und wieder ein paar Unterrichtsstunden mit den englischen Austauschpartnern. Ganz zum Schluss wurden wir von allen mit einem schönen Video verabschiedet.

Am Freitag um 9 Uhr trafen wir uns wieder am Bahnhof, um unsere Gastgeber schweren Herzens zu verlassen.

Dieser Flug verlief wieder reibungslos und wir kamen alle wohlbehalten um 19.18 Uhr in Ingolstadt am ZOB an.

Linda Hofmockel

7.4 Tagebuch des Schüleraustausches mit Foshan/China

Am Samstag, dem 25.März, um 10.00 Uhr startete unsere große Reise. Um 14.15 Uhr ging unser erster Flug von München nach Peking und nach kurzem Aufenthalt unser zweiter Flug nach Guangzhou. Von dort fuhren wir mit dem Bus nach Foshan, wo wir im Pausenhof der No. 1 High School zum ersten Mal unsere Austauschschüler trafen. Am nächsten Tag, Montag, wurden wir in der Schule durch den Direktor begrüßt und verbrachten den restlichen Vormittag in den Klassen. Nach dem Mittagessen machten wir einen Ausflug zum Foshan Ancestral Tempel, wo wir eine Kung-Fu-Show sehen konnten. Dienstag und Mittwoch besuchten wir den Unterricht, der mit viel Technik durchgeführt wurde, verstanden haben wir aber außer dem Englischunterricht nicht allzuviel. Es war trotzdem eine tolle Erfahrung. Am Mittwoch besichtigten wir vormittags das Volkswagen-Werk in Foshan City und nach dem Mittagessen wurden wir in der Schule eingeladen, im Werkraum unsere Töpferkünste zu zeigen. Am Donnerstag machten wir mit unseren Austauschschülern einen ganztägigen Ausflug nach Guangzhou, wo wir den Tag mit Shopping und einer tollen Schiffsfahrt am Abend verbrachten. Am Freitagnachmittag feierten wir dann noch eine Abschiedsfeier, wo sowohl die chinesischen Schüler mit zahlreichen Aufführungen als auch wir mit unserem bayerischen Tanz und Paulas Geigensolo unser Können zeigen konnten. Am letzten Tag in Foshan fuhren wir zu einer riesigen Buddha-Statue in der Nähe von Foshan, von der man einen super Ausblick hatte und nach dem Mittagessen fuhren wir dann noch in einen anderen Stadtteil von Foshan, besuchten dort einen Tempel und einen Park und gingen zum Abschluss nochmal alle zusammen essen. Am Sonntag trafen wir uns morgens dann wieder da, wo die Reise begonnen hat: auf dem Pausenhof der Foshan No. 1 High School. Nach einer emotionalen Verabschiedung ging unsere Reise mit dem Bus weiter. Nächster Stopp: Hongkong. Nach einer langen und auch holprigen Anreise kamen wir erst am Abend im Hotel an. Doch als wir dann am Hafen mit Ausblick auf die Skyline von Hongkong Pizza aßen, war der ganze Stress vergessen. Diesen Moment werden wir sicher nicht mehr vergessen. Der nächste Tag startete mit einer Seilbahnfahrt zum Viktoria Peak, einer Plattform mit einem atemberaubenden Blick auf ganz Hongkong. Am Abend machten wir noch eine Schifffahrt auf dem Pearl River, wieder mit tollem Ausblick auf die beleuchteten Wolkenkratzer. Den letzten Tag  in dieser herrlichen Stadt starteten wir mit einem Marktbesuch und anschließend fuhren wir mit dem Bus zum Chung Hom Kok Strand, an dem wir auch den restlichen Tag verbrachten, eingeschlossen Grillen am Strand. Dieser Tag war eigentlich wie Urlaub und eine schöne Abwechslung zum Trubel in der Stadt. Am Mittwoch wurden wir gleich in der Früh von einem Bus vom Hotel abgeholt, der uns zum Flughafen brachte, um von dort zu unserem letzten Stopp zu kommen: Peking. Dort angekommen gingen wir auch nur noch Abendessen und dann ins Bett, um für die nächsten Tage fit zu sein. Auf dem Programm standen am Donnerstag nämlich mehrere Punkte: Wir besichtigten die Verbotene Stadt, den Himmelstempel und den Lamatempel. Am Freitag fuhren wir dann zur Großen Mauer und anschließend zum Sommerpalast. Dann brach auch schon unser letzter Tag an. Wir entschieden uns, etwas länger zu schlafen und das riesige Frühstücksbuffet richtig ausnutzen. Gegen Mittag fuhren wir nochmal zu einer Markthalle, um letzte Geschenke zu besorgen. Um 21.00 Uhr wurden wir vom Bus zum Flughafen gebracht und traten um 1.10 Uhr unseren letzten Flug von Peking nach München an. Am Sonntag kamen wir dann um 8.15 Uhr am ZOB an und wurden von unseren Familien begrüßt. Das Kapitel China ist nun erstmal abgeschlossen - aber nur bis Juli, da wir dann Gegenbesuch von unseren chinesischen Freunden bekommen. Wir freuen uns!

An dieser Stelle nochmal Danke an alle, die uns diese Reise ermöglicht haben, an Herrn Schmucker und Frau Biendl für die ganz außergewöhnliche und lustige Betreuung, an Frau Cheng für die gute Übersetzung und auch an unsere Gruppe, die untereinander sehr gut harmoniert hat. Wir hatten unglaublich viel Spaß miteinander. Wir hatten so viele verschiedene Erlebnisse, die man nur schwer erzählen und niederschreiben kann. Diese drei Aufenthalte waren so verschieden und hatten so viel Abwechslung zu bieten. Dieser Trip war mehr als nur ein Austausch. Es war sowohl kulturell als auch freundschaftlich wirklich eine große Bereicherung. Ich kann nur jedem empfehlen, diese Chance wahrzunehmen und China mit so vielen Facetten kennenzulernen.

Anina Neudecker

7.5 Techniktage der 8. Jahrgangsstufe

Bei  den diesjährigen Techniktagen konnten die Schülerinnen und Schüler wieder Einblicke in die Arbeitswelt und in Anwendungsmöglichkeiten verschiedenster Technikbereiche gewinnen, wobei stets die praktische Eigentätigkeit der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund stand. Die große Bandbreite der Projekte, die angeboten werden konnten, ist der beachtlichen Zahl an externen Partnern zu verdanken (z.B. TH Ingolstadt, TU München, NIM, Bionicum Nürnberg), aber auch einigen Lehrern des CSG, die Jahr für Jahr gerne ihre Interessen in das Technikprojekt einbringen. Eine Auswahl an Erfahrungsberichten von Schülern und Lehrern zeigt, dass die Techniktage 2017 wieder ein voller Erfolg waren:

Robotics und Elektronik

Am Montag, dem 13.03.17, trafen sich 19 Schülerinnen mit Frau Denzlein an der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI). Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Während die eine Gruppe sich zunächst mit der Programmierung von Robotern beschäftigte, hatte die zweite den Auftrag, einen Stromkreis mit einem Feuchtesensor zu bauen. Was zuerst leicht klingt, hat sich zu einer geschäftigen Diskussion entwickelt, wie denn die einzelnen Bauteile in die richtige Position auf der Platine zu bringen sind. Jede Schülerin durfte dann auch ihre eigene gelötete Platine mit nach Hause nehmen.

Im Anschluss an ein leckeres Mittagessen in der Mensa der THI  wurden beide Gruppen von einer Studentin durch die THI geführt. Am Nachmittag wurden dann die Aufgaben getauscht und so ging es für unsere Gruppe ans Programmieren der Roboter. Gemeinsam wurden zunächst die Roboter gebaut und auf verschiedenste Weise programmiert. Egal, ob er sprechen, sich bewegen oder auf Sensoren reagieren sollte: Mit Kreativität war nahezu alles möglich!

Am zweiten Techniktag nahmen wir am Projekt „Leichtbau“ teil oder besuchten das Deutsche Museum. Wir finden, dass die Techniktage sehr interessant waren und wir sehr viel Spaß hatten!                                                 

Jana Hartmann und Michelle-Janina Pohl

Nanotechnologie

Um 8.19 Uhr fuhren wir mit dem Zug nach München Hauptbahnhof, von dort ging es weiter mit der U-Bahn zum Deutschen Museum. Wir nahmen an einer für uns organisierten 45-minütigen Führung im Bereich der Nanotechnologie teil. Während dieser zeigte man uns Vorteile der Nanoteilchen, was man mit ihnen machen kann und wo man sie in der Natur findet. Ein Gecko beispielsweise hat Nanohärchen an den Füßen, mit denen er senkrechte Wände erklimmen kann. Während der Führung konnte ein Teil der Gruppe Experimente machen, bei denen man den Lotuseffekt oder Eigenschaften von Ferrofluiden beobachten konnte. „Magischer Sand“  wurde in Wasser gegeben, ohne nass zu werden. Nach den Experimenten und einem Fragebogen, bei dem unser Nano-Wissen getestet wurde, durften wir das Museum noch selbstständig besichtigen. So konnten weitere interessante Eindrücke gesammelt werden, bevor es dem Zug wieder zurück nach Ingolstadt ging. Es war ein toller und interessanter Tag!

Maximilian Josef Fischer

Leichtbau

Beim Projekt „Leichtbau“ probierten Schülerinnen und Schüler mit einfachen Holzstäben eine stabile Brücke zu bauen, die sogenannte „Leonardo-Brücke“, und wandelten so auf den Pfaden berühmter Erfinder, wie schon der Name der Brücke zu erkennen gibt. Aber auch nur mit DIN A4-Papier gelang es unseren SchülerInnen möglichst leichte, aber trotzdem so stabile Brücken zu bauen, dass sie nicht nur Modellautos sondern auch Gewichte bis zu 4 kg tragen konnten.

Weitere Experimente zur Stabilität von Verbundwerkstoffen, verschiedenen Metallstäben und Metall mit Memory-Effekt gaben den SchülerInnen Einblicke in die Einsatzmöglichkeiten moderner Werkstoffe.

Elisabeth Schöffmann

Kunst-Technik-Werkstatt

Den Techniktag nutzten zehn Schülerinnen und Schüler, um Bilder in Acrylglas zum Leuchten zu bringen. Der Werkraum wurde zur Kunstwerkstatt, es wurde geplant, entworfen, experimentiert, beraten, verworfen und viel gearbeitet.

Im ersten Schritt wurden die Gravierwerkzeuge ausprobiert und erste Erfahrungen mit dem bisweilen widerspenstigen Material Acrylglas gemacht.

Ausgestattet mit Bleistift und Papier und ersten Ideen ging es dann in den Computerraum zur Online-Recherche. Welche Tipps zur Bearbeitung lassen sich im World Wide Web finden?

Schnell wurde klar: nicht jedes Online-Tutorial ist hilfreich, aber bei genauer Suche findet man sehr gute Anleitungen. Die besten Ratschläge trugen wir zusammen, um sie später für unsere Arbeit nutzen zu können.

Zurück im Werkraum begann die Arbeit an den Platten. Da die Zeit insgesamt doch knapp bemessen war, verwendeten wir Bildvorlagen, die wir zuvor auf unsere Bedürfnisse angepasst hatten.

Im letzten Schritt wurden unterschiedliche Ideen entwickelt, wie die gravierten Platten beleuchtet werden könnten. Von der Bilderstütze bis zum Leuchtkasten reichten die Ideen, die wir dann zumindest modellhaft umsetzen konnten.


Anna-Maria Schirmer

7.6 Insekten, Spinnen und Skorpione hautnah

Am 28.04.17 besuchten die Schüler der 8. Jahrgangsstufe die Gliedertierpräsentation von Herrn Manfred Werdan. In einer 90-minütigen Vorstellung erhielten die Schüler einen Einblick in die Welt der Gliederfüßer. Herr Werdan, Reptilien- und Gliederfüßerexperte, besprach mit den Schülern die theoretischen Grundlagen der verschiedenen Tiergruppen und zeigte auch einige von diesen. Die Schüler konnten unter anderem eine Gottesanbeterin beim Verspeisen einer Fliege beobachten, eine Stabheuschrecke anfassen und die Gespenstheuschrecke betrachten, die sich zur Tarnung das Aussehen eines Skorpiones aneignet. Außerdem brachte Herr Werdan den Schülern verschiedene Schlangenarten näher und erklärte, wie man giftige Schlangen anhand der Signalfarben von ungefährlichen unterscheiden kann. Auf spannende Art und Weise lernten die Schüler etwas über das Verhalten und den Körperbau einer Vogelspinne, die später auch genauer betrachtet werden konnte. Zum Schluss durften die Schüler noch einige Tiere selbst in die Hand nehmen und Fotos von den besonderen Tierarten machen. Wir Schüler lernten bei diesem informativen Vortrag einige spannende und interessante Fakten über Schlangen, Insekten, Spinnen und Co!

Leonie Klein und Pia Bacher, 8a

7.7 125jähriges Bestehen des Kapzow-Gymnasiums Nr. 1520

Schulleiterin Vita Viktorovna Kiritschenko vor einer Darstellung des ersten Schulgebäudes im „schwedischen“ Stil, da es sich in der Schwedensackgasse befand.

Beim Aufenthalt einer achtköpfigen Gruppe aus der Russischklasse 10d entstanden einige Interviews, die unsere Partnerschule und ihr großes Jubiläum aus verschiedener Sicht beleuchten.

Interview 1 mit der Schulleiterin des Kapzow-Gymnasiums, Frau Vita Viktorovna Kiritschenko

Mages: Erzählen Sie uns bitte kurz etwas über die Feierlichkeiten Ihrer Schule in diesem Kalenderjahr.

Kiritschenko: Unser Gymnasium wird in diesem Jahr 125 Jahre alt. Diesem Jubiläum sind viele Veranstaltungen gewidmet: Ausstellungen in unserem Schulmuseum, kreative Beitrage der Klassen, ein Reihe von Begegnungen mit berühmten Abgängern unserer Schule, Konzerte und Auftritte von Ensembles und AGs unserer Gymnasiasten. Die Hauptsache wird die Feier „Stars des neuen Jahrtausends“ sein, die am 18. Oktober 2017 stattfindet. An diesem Festtag versammeln sich mehr als 1700 Teilnehmer: Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Ehrengäste unseres Gymnasium.

An unserer Schule versteht man es zu lernen und auch Gedenktermine zu feiern, deshalb sind wir alle über das Jubiläum froh – es ist eine besondere Gelegenheit,  an unsere Schulgeschichte zu erinnern und sich als große und innige Schulfamilie zu fühlen.

Mages: Was gibt es Neues von Ihrer Schule zu berichten?

Kiritschenko: Der Frühling ist reich an Schulnachrichten.

Erstens sind drei Gymnasiasten Preisträger bei der Allrussischen Schulolympiade geworden, und zwar in vier Fächern: in Rechtslehre, in Geographie, ein Mädchen in Englisch und Französisch. Und die Olympiade geht noch weiter! Zweitens hat die Premiere unseres neuen Schultheaters „Pierot“ stattgefunden. Das Stück, an dem Kinder aus der jüngsten und mittleren Altersgruppe teilnahmen, hat den Zuschauern sehr gefallen. Drittens hatte unsere Konferenz „Russland – meine Heimat“ ein Jubiläum. Bei ihr machen jedes Jahr unsere Gymnasiasten und Schüler aus verschiedenen Regionen des Landes mit und stellen ihre Projekte vor. Seit zehn Jahren führen wir diese dreitägige Veranstaltung durch, die hilft, die Geschichte der eigenen Familie und des eigenen Landes besser zu verstehen, und die uns mit neuen Freunden und Gleichgesinnten zusammenführt.

Und jetzt bereiten wir uns auf die Staatlichen Abschlussprüfungen und Tests vor. Wir möchten, dass alle Gymnasiasten das Schuljahr erfolgreich abschließen oder die Zwischenprüfung oder das Abitur hervorragend bestehen.

Neuerungen oder Verbesserungen im Schulgebäude des Kapzow-Gymnasiums Moskau anlässlich des 125jährigen Bestehens: Ausgestaltung der Schulmensa im Gedenken an die vielen Autoren, die aus der Schule hervorgegangen sind oder noch hervorgehen; Einrichtung eines Lesesaals mit Ingolstadt-Vitrine.

Die in deutscher Sprache geführten Interviews können hier als Podcast aufgerufen werden:

7.8 Aufenthalt am Kapzow-Gymnasium Moskau vom 25. März bis 2. April 2017

Die acht teilnehmenden Schüler/innen haben sich selbst Themen gewählt, zu denen sie den Lesern des Newsletters etwas aus ihren Erfahrungen in Moskau mitteilen wollten. Dabei streifen sie das offizielle Programm, aber auch das familiäre Leben und Ausflüge mit den Familien. Wem das nicht genug ist, kann die jungen Leute selber befragen, z.B. zum Wohnhaus von Leo Tolstoj in Chamowniki oder dem Puschkin-Museum auf der Pretschistenka.

Gabriele Mages

Ein Sonntag mit der Gastfamilie

Am Sonntag, dem 26.03.2017, dem ersten ganzen Tag nach unserer Ankunft, besuchten meine Gastfamilie und ich zuerst das Planetarium von Moskau. Die Besichtigung fing mit einer einstündigen Führung an, bei der uns die Planeten anhand von Nachbildungen gezeigt wurden. Außerdem schauten wir Sterne und Kometen an, die wir sogar anfassen durften. Der Ausflug wurde mit einem Film in einem großen Kinosaal abgeschlossen, bei dem uns, auf einer großen Leinwand an der Decke, die Entstehung der Erde erklärt wurde. Daraufhin setzten wir unseren Tag auf dem 537 Meter hohen Fernsehturm „Ostankino“ fort. Wir fuhren mit dem Aufzug bis zur Spitze hinauf, von der aus man einen wunderschönen Blick auf ganz Moskau hatte. Man konnte nicht nur aus dem Fenster schauen, sondern Moskau auch durch einen Glasfußboden unter sich beobachten. Das Highlight des Tages war ein Restaurant ein Stockwerk tiefer, bei dem sich der Boden drehte, sodass man während des Essens Moskau von allen Seiten sehen konnte.

Edward Spielmann

Der erste offizielle Programmtag

Am Montag, dem 27. März 2017, war unser erster gemeinsamer Schultag in Moskau. Zuerst besuchten wir mit unseren Austauschpartnern den Unterricht. Danach wurden wir von Frau Kiritschenko, der Direktorin, begrüßt und anschließend bekamen wir eine Führung durchs Schulhaus und trafen den Abiturienten Anton Vlassov, der uns auf Deutsch das Schulmuseum zeigte. Herr Gavrilov wies danach auf die Entstehungsgeschichte des Museums hin und zeigte die neuesten Funde oder Geschenke darin. Nach einer gemütlichen Teerunde im Klassenzimmer von Frau Murzina machten wir uns alle mit ihr und Frau Mages auf den Weg zum Kreml. Und zwar liegt der Kreml zu Fuß  nur 10-15 Minuten vom Kapzow-Gymnasium entfernt. Während des Spaziergangs durch die Stadt sahen wir einige Sehenswürdigkeiten, auf die uns die Lehrkräfte aufmerksam machten. Wir liefen vorbei am Grab des Unbekannten Soldaten und weiter durch den Alexandergarten und betraten nach einer Sicherheitskontrolle das Kremlgelände. Unsere Führerin erzählte uns sehr interessant über die einzelnen Bauten und wir konnten auch immer wieder Fragen stellen. Danach besuchten wir die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, einst war sie die wichtigste Kirche im Land, in der alle Herrscher gekrönt und getraut wurden. Außerdem waren wir noch in zwei weiteren sehr schönen Kathedralen. Aber das Interessanteste waren meiner Meinung nach die Zarenkanone und die Zarenglocke. Darüber hatten wir im Russischunterricht, kurz bevor wir nach Russland flogen, etwas gelesen. Unsere Exkursion hat jedem sehr gefallen, aber da es sehr kalt draußen war und  sogar geschneit hat, schlugen unsere Austauschpartner vor, in ein „Anticafé“ zu gehen. Darunter konnten wir uns nichts vorstellen, aber es war tatsächlich das Gegenteil von einem Café. Es gibt dort keine Kellner, sondern du holst dir alles selber, was du magst. Es gibt dort Tee, Kaffee, sehr viele Süßigkeiten und auch noch Kekse. Außerdem stehen Brettspiele zur Verfügung, mit welchen wir unsere Zeit gemeinsam sehr lustig verbrachten. Am Ende bezahlten wir für die Zeit, die wir in dem Anticafé verbracht hatten und nicht dafür, was wir gegessen oder getrunken hatten. Hinterher fuhren wir in ein Viertel, welches „Artplay“ heißt. Dort gab es zwei oder drei Hochhäuser, die entweder cool gebaut oder schön ausgemalt worden waren. Ich hatte ein wenig mehr erwartet, bereue aber trotzdem nicht, es gesehen zu haben. Ein ganz schön anstrengender erster Tag in Moskau! 

Diana Muzychenko

Moskauer Stadtrat

Am Dienstag waren wir nach dem Unterricht gemeinsam im Stadtrat von Moskau. In diesem imponierenden neuen Gebäude auf dem Gelände des ehemaligen Landguts der Fürsten Gagarin werden Stadtratssitzungen sowie Beratungsgespräche abgehalten. Außerdem gab es zur Zeit unseres Besuchs im historischen Komplex, dem eigentlichen Landhaus der Fürsten Gagarin und späteren „Englischen Klub“, die Eröffnung einer Ausstellung zum Thema „Buddhismus in Russland“. Dort wurde die Religion aus drei traditionell buddhistischen Regionen der Russischen Föderation vorgestellt. Es gab Kaffee und Kuchen für die geladenen Gäste. Uns erzählte eine Referentin spontan und kurz einiges über diese exotische Ausstellung.

Surrealistische Skulpturen

Am selben Dienstag führte uns Frau Zenkova in eine dauerhafte Kunstausstellung des Bildhauers Burganov. Dieser formt und erschafft sehr tolle Werke, in denen man meist ein menschliches Körperteil findet. Er brachte sehr viele Hände in seine Skulpturen ein. Die Führerin hatte zu jeder einzelnen eine interessante Hintergrundgeschichte parat, wie zum Beispiel zu einer großen, aus Metallstäben geformten Hand mit einer Öffnung an der Hinterseite. Durch diese konnte man in die Hand des Schöpfers eintreten. Alle seine Werke sind surrealistisch und wurden teilweise auch schon auf sehr großen Veranstaltungen vorgeführt, wie zum Beispiel jene, die für eine Fashionweek in Frankreich erschaffen worden war. 

Enea Fechner

Der Arbat (Fußgängerzone)

Der Kreml, der Fernsehturm und der Besuch beim Stadtrat: all diese besonderen Orte in Moskau zu besuchen, gehört nicht unbedingt zum Alltag eines Moskauers. Doch was unsere Austauschpartner uns unbedingt schon am Anfang der Woche zeigen mussten, war der „Arbat“. Und das, weil dies die typische Fußgängerzonenstraße ist, in der Jugendliche, aber auch Ältere sehr gerne Zeit verbringen. Ob am Wochenende oder nach der Arbeit, es ist alles zu finden von Shoppinghöhlen über Souvenirläden bis hin zu vielen unterschiedlichen Cafés. Und die sind, wie wir das in der Woche in Moskau miterlebt haben, seeeehr wichtig und alltäglich! Deshalb ist es auch sehr praktisch, dass man nicht nur russische Cafés mit den typischen russischen Gerichten (die super lecker sind!!!) finden kann. Egal, an welcher Ecke des Arbats man sich auch befindet, nicht weit wartet schon das nächste Café auf einen. Da kann es auch einmal vorkommen, dass man von einer auf Rollschuh fahrenden Bedienung einen „American Milchshake“ zum Tisch gebracht bekommt, oder von Spongebob höchstpersönlich. Wie gesagt, für jeden ist etwas dabei! Doch nicht nur Essen stand bei uns auf dem Plan (auch wenn´s leicht so rüberkommt…haha), auf dem Arbat steckt hinter jedem einzelnen erbauten Haus, egal ob neu oder alt, eine kleine Geschichte. Die eine oder andere konnten unsere Austauschpartner uns auch erzählen. Wen wundert es da, dass sie sogar wissen, warum dieses eine blaue Haus erbaut oder diese eine Seitenstraße nach jemandem benannt wurde, wenn sie nicht nur ihre Wochenenden dort verbringen, sondern auch gerne mal nach der Schule auf dem Arbat chillen. Auch wenn wir nur ein Mal dort waren, können wir sagen, dass einfach mal durch den Arbat zu spazieren auf jeden Fall zu den „to-dos“ gehört, wenn man schon in Moskau ist!:)       

Heidi Kibler

Moskau-City

Am 26.03.2017 besuchten wir mit unseren Austauschpartnern den Gebäudekomplex Moskau-City mit einer Führung in einem der Gebäude. Nach einem Gruppenfoto im 58. Stockwerk durften wir eine schöne Aussicht auf ganz Moskau genießen. Wir hatten einen wunderbaren Blick auf die prächtigsten Bauten Moskaus. Danach stellten wir uns um ein Modell des Gebäudekomplexes „Moskau-City“. Einige dieser Gebäude wurden auch tatsächlich errichtet, während andere in einer abgewandelten Form oder gar nicht errichtet wurden. Wir wurden über einige der Gebäude genauer informiert. Wir sind allgemein begeistert von Moskau-City. Es ist ein wunderschönes Ensemble zeitgenössischer Architektur und sehr außergewöhnlich.

Freitag, der 31.03.2017 – unser letzter offizieller Programmtag

Am letzten Schultag fuhren wir mit der ganzen Austauschgruppe mit der Metro in den Ausstellungspark "ВДНХ". Wir gingen durch das große, wunderschöne Tor in den Park hinein. Dort konnten wir viele verschiedene Pavillons der ehemaligen Sowjetrepubliken betrachten. In jedem einzelnen kann man sich etwas anderes  ansehen. Aufgrund des schlechten Wetters und des Umbaus im Parks konnten wir uns nicht alle  Gebäude anschauen. Aber wir erhielten eine sehr interessante Führung durch die Romanov-Ausstellung im Historischen Zentrum. Sie behandelt die Zarenherrschaft  der Romanov-Dynastie in Russland. Die Ausstellung war sehr anregend und vielfältig. Nach dem Museumsbesuch gingen wir noch zum Abschiedsessen. Es war ein sehr besonderer und gelungener Tag.

Am Abend dieses letzten Tages durfte unsere Gruppe im Moskauer Musiktheater von Stanislavskij und Nemirovitsch-Dantschenko  das Ballett "Snegurotschka (Schneemädchen)" von Peter Tschajkovskij erleben. Für uns alle war die Ballettaufführung etwas ganz Neues und Bewundernswertes. Die Tänzer tanzten 2,5 Stunden mit nur einer kleinen Pause durch. Es waren wunderschöne Tänze in winterlich oder volkstümlich  geprägten Kostümen, mit außergewöhnlichen Effekten und einer besonders russisch anmutenden Märchenhandlung. Bei unserem nächsten Besuch in Moskau möchten wir auf alle Fälle wieder ein Ballettstück besuchen.

Irina Fischer, Jennifer Schmiss, Karina Schneider

Moskau - kulinarisch betrachtet

Über die russische Küche und Gastronomie könnte man Kochbücher verfassen. Da ich aber weder Platz noch Zeit habe, präsentiere ich einige Eindrücke, die ich während dem Austausch mit dem Kapzow-Gymnasium sammeln konnte. Zunächst hat man vor der ersten gemeinsamer Mahlzeit mit der Familie große Angst. Werde ich mich verständlich mit ihnen unterhalten können? Werden sie etwas über meine berufliche Zukunft fragen? Doch das Wichtigste: Was gibt es zu essen? Um unangenehme Situationen und peinliche Absagen zu vermeiden, nimmt man sich vor, alles zu probieren, das einem vor die Nase gestellt wird. Bei uns stellte sich diese Angst als völlig überflüssig heraus. Die Tischgespräche liefen entspannt auf Russisch - Englisch :) und das Essen war schwer in Ordnung. Ich durfte Salate und typisch russische Gerichte probieren, wie beispielsweise "Bortsch" (eine von Roter Bete rötliche Suppe mit Rindfleisch und Gemüse) oder Hühnchen mit Sahne-Dill-Füllung. Total lecker! Während der ganzen Woche aß ich täglich mindestens einmal zu Hause. Ob ein schnelles Frühstück, bestehend aus liebevollen Pfannkuchen und Quarktäschchen, oder ein paar Teigtaschen gefüllt mit Kraut um halb zwölf Uhr nachts. Daher mein Tipp: offen sein und auch wenn es unappetitlich aussieht - Probieren geht über Studieren! Ich würde und könnte das Essen meiner Gastfamilie seitenweise würdigen, doch meiner Meinung nach verdienen die zahlreichen Bars, Cafés und Restaurants auch ein Lob. Es ist kein bisschen übertrieben, wenn ich sage, dass ich nur leckere Gerichte in Moskau gegessen habe! Naguuut...ein einziges Mal. Heiße Zitronenlimonade. Scheußlich! Die Austauschpartner luden uns öfters zu gemeinsamen Abendessen ein und dann hieß es: mutig und offen sein! Immer das bestellen, was man kennt? Wie langweilig! Eine Woche mal keine Pommes oder Spaghetti... lieber was Neues probieren. Ob Vorspeisen wie "Pel‘meni mit smetana" oder Desserts wie die Napoleontorte - die Russen können kochen! Als Hauptspeise dann noch "Schaschlik" oder Buchweizen mit Gemüse dazu und fertig ist eine typisch russische Mahlzeit! Das Beste habe ich allerdings für den Schluss aufgehoben: das sogenannte „Anticafé“! Alle  Moskauberichtschreiber vor oder nach mir erwähnen es, aber ich konnte doch keinen Aufsatz über die russische Küche schreiben, ohne das Anticafé zu erwähnen. Denn dort haben wir nicht nur lecker gegessen, sondern auch was Wichtiges gelernt: Jede Mahlzeit schmeckt, wenn man mit den Leuten isst, die einen mögen und mit denen man viel lachen kann!

Krisztina Udvaros

7.9 Spendenlauf 2017

Informationen zum Spendenlauf auf 24.5.2017 finden Sie hier.

7.10 Baseball und Ugly Dance

Vielen Dank an den Baseballclub Ingolstadt Schanzer, der am Dienstag, dem 25.04., im Sportunterricht der 5. und 6. Klasse die Sportart vorgestellt hat.

S. Biendl, G. Zinck, Ch. Grünanger

Ugly Dance findet Einzug am Scheiner - hier findet der Tanz aus purem Spaß seine wahre Bestimmung. 
S. Biendl, G. Zinck

7.11 Die Wildbienen-Hummeln-Hornissen-Ausstellung

Am 16.03.2017 ging unsere MINT-Gruppe in die Stadtbibliothek, um die Wildbienen-Hummeln-Hornissen-Ausstellung anzusehen. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und haben Arbeitsblätter bekommen. Es gab verschiedene Tafeln und jeder Gruppe wurde eine zugeordnet. Wir sollten uns an ihr informieren und mit den Infos das Arbeitsblatt bearbeiten. Am Ende hat jede Gruppe ihre Tafel vorgestellt. Es gab drei Hauptthemen: Wildbienen, Hummeln, Wespen. Das Nest einer Mauerbiene, das sie ganz allein baut, wurde gezeigt; außerdem hat uns beeindruckt, dass viele Wildbienen, nicht nur Honigbienen, unsere Obstbäume bestäuben. Die friedlich brummenden „Pelztiere“  Hummeln können auch bei tieferen Temperaturen noch fliegen, bei denen Bienen im Stock bleiben müssen. Wespen sind lange nicht so gefährlich, wie allgemein geglaubt wird; Menschen mit einer Wespenallergie müssen sich allerdings vorsehen.

Außerdem wurden Nisthilfen für verschiedene Insekten vorgestellt. Vor allem den riesigen Hornissenkasten fanden wir toll!

Timea Jarosch, 5a

7.12 Schutzzäune zur Rettung von Amphibien

Am 24.03.2017 war unsere Klasse zusammen mit Frau Krach im Rahmen unseres Natur- und Technik-Unterrichtes im Zucheringer Wald. Wir wollten dort die Kröten auf ihrem gefährlichen Weg zu den Laichgewässern beobachten und ihnen über die viel befahrene Straße helfen.

Unsere Klasse traf sich um 7.50 Uhr im Klassenzimmer. Von dort gingen wir gemeinsam zum Baum mit dem weiß-blauen Stamm im Pausenhof, um uns zu sammeln. Um 08.04. Uhr brachen wir Richtung Bushaltestelle Brückenkopf auf.

Von dort nahmen wir um 08.13 Uhr den Bus der Linie 11 in Richtung Weiherfeld. Nach 12 Minuten Busfahrt erreichten wir unsere Zielhaltestelle Hans-Kuhn-Straße in Spitalhof. Wir stiegen aus und liefen gemeinsam zum Zucheringer Wald. An unserem Sammelpunkt (Schützenverein Blücher) zogen wir unsere mitgebrachten Warnwesten an, um von den vorbeifahrenden Autos nicht übersehen zu werden.

Frau Krach erzählte uns mehr über die Geschichte von Spitalhof und dem kleinen Fluss namens Sandrach, der durch den Ort fließt.

Das ursprüngliche Spital lag im Westen des heutigen Rathausplatzes und wurde von Kaiser Ludwig dem Bayern gestiftet. Es handelte sich um ein Altersheim, denn Ludwig der Bayer wollte sich um die Menschen in der Region kümmern. Um die Versorgung der Menschen im Altersheim zu sichern,  ließ er einen Bauernhof im heutigen Spitalhof errichten. Dort wurden Schweine gezüchtet und Getreide angebaut. Daher stammt der Name Spitalhof.

Von unserem Sammelpunkt aus konnten wir flache Zäune an beiden Seiten der Straße erkennen. Frau Krach erklärte uns, wozu diese dienen.

Die Amphibien sind wechselwarm, das bedeutet, dass sie sich, um zu überleben, im kalten Winter in den wärmeren Waldboden eingraben müssen. So können sie geschützt überwintern. Wenn es wärmer wird, graben sich die Tiere wieder aus und beginnen ihre Laichwanderung  in Richtung eines nahe gelegenen Gewässers, um sich fortzupflanzen. Dabei bewegen sie sich meistens nachts, um vor Fressfeinden geschützt zu sein und weil die Luftfeuchtigkeit  nachts höher ist. Aus dem Wald kommend, müssen die Tiere die Sandrach überqueren. Dazu lassen sie sich ins Wasser fallen und schwimmen ans andere Ufer. Von dort ghet es weiter in Richtung des kleinen Sees auf der anderen Straßenseite.

Dieser Weg ist für die Tiere nicht ungefährlich. Denn während ihrer Wanderung müssen die Amphibien eine vielbefahrene Straße überqueren und werden dabei oft überfahren. Um sie zu schützen, wurden vom Umweltamt der Stadt Schutzzäune aus Plastikplanen entlang der gefährlichen Straßenabschnitte zwischen dem Zucheringer Wald  und dem auf der anderen Straßenseite befindlichen Laichgewässer errichtet.

Zusätzlich wurden Eimer im Boden eingelassen, die die Tiere auffangen. In den Eimern befinden sich kleine Stöcke, damit unfreiwillig gefangene Tiere, z.B. Mäuse, sich selbst aus dem Eimer befreien können. Außerdem haben die Eimer am Boden ein Loch, damit Wasser ablaufen kann. Die ehrenamtlichen Helfer tragen die Lurche in anderen Eimern sicher auf die andere Straßenseite – zweimal täglich (morgens zwischen 7 und 8 Uhr und abends ab 22 Uhr). Von den Mitarbeitern wird protokolliert, wie viele Tiere jeweils über die Straße gebracht werden. Da der Zaun ein Hindernis bildet, laufen die Tiere an ihm entlang und fallen in die eingegrabenen Eimer.

Unsere Klasse hat am Freitagvormittag, dem 24.03.2017, die Aufgabe der ehrenamtlichen Helfer übernommen und die Eimer nach Kröten abgesucht. Wir haben eine männliche und eine weibliche Erdkröte in verschiedenen Eimern gefunden. Beide Tiere wurden von uns auf die andere Straßenseite gebracht und dort in das Gewässer abgesetzt. Die Temperatur der Lohe war dabei wärmer als die der Luft. Zuvor durfte jeder Schüler die Kröten einmal anfassen. Entgegen unserer Erwartung fühlte sich die Haut eher trocken an.

Anschließend machten wir uns auf den Rückweg zur Bushaltestelle Hans-Kuhn-Straße. Von dort aus nahmen wir um 09.53 Uhr den Bus der Linie 11 in Richtung AUDI Tor 10. Wir stiegen um 10.14 Uhr an unserer Haltestelle „Brückenkopf“ aus und liefen zurück zur Schule. Im Klassenzimmer zogen wir unsere Warnwesten wieder aus und wuschen uns die Hände

Eva Zimmermann, 6d

7.13 IHK-Besuch am CSG - Ausbildungs-Scouts in den Klassen 9C und 9D

Kurz nach den Faschingsferien besuchte Frau Schrenk, Regionalkoordinatorin der IHK für Ausbildungs-Scouts im Bereich Berufsbildung, zusammen mit zwei ihrer Ausbildungs-Scouts die beiden Klassen 9C und 9D des CSG. Im Rahmen des Wirtschaft- und Rechtunterrichts zum Thema „Ausbildung und Berufswahl“ sollten die beiden speziell geschulten jungen Erwachsenen für die Schülerinnen und Schüler von den Inhalten und Erfahrungen ihres jeweiligen Ausbildungsberufs möglichst praxisnah berichten.

So erhielten die beteiligten Klassen einerseits vielfältige Informationen zur dualen Ausbildung zum Mediengestalter, andererseits zum Ablauf und den Anforderungen einer Ausbildung zur Bankkauffrau in Kombination mit einem dualen Studium.

Herzlichen Dank an Frau Schrenk für die Organisation dieses abwechslungsreichen Besuchs. Ein besonders herzliches Dankeschön gilt jedoch den beiden jungen Referenten, besonders aber unserer ehemaligen Schülerin Mona Kerler, die sich gefreut hat, nach langer Zeit wieder einmal Scheinerluft zu schnuppern und bei der Gelegenheit nebenbei ein paar - ehemalige - Lehrer wiederzutreffen.

Claudia Brenner

7.14 Känguru-Wettbewerb 2017

Der Känguru-Test bereichert nun schon seit vielen Jahren das (mathematische) Geschehen am CSG. Im vergangenen Schuljahr konnten sich 358 Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme am Multiple-Choice-Test begeistern. Sie stellten sich, genauso wie über 900.000 andere deutsche Schülerinnen und Schüler aus knapp 11.000 Schulen, den kniffligen Aufgaben, die neben logischem Vorgehen auch strategisches Geschick erfordern.

Die Schülerinnen und Schüler der 5. und die 6. Jahrgangsstufe nahmen geschlossen am Känguru-Wettbewerb teil. Dass für sie nur die Hälfte der Teilnahmegebühr von zwei Euro anfiel, ist der großzügigen Spende des Elternbeirats zu verdanken, der für jeden der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Euro Startgebühr übernahm. 88 treue Känguru-Anhänger aus den Jahrgangsstufen 7 – 12 vervollständigten das Teilnehmerfeld. Dabei stachen besonders die Klassen 7b und 10c heraus, die im Klassenverband zum Wettbewerb antraten, und – im Falle der Klasse 10c – auch einen Preisträger und eine Preisträgerin hervorbrachten.

Der kleine Preis für alle erfreute, zusammen mit einer Urkunde, alle Beteiligten. Erfreulich viele von ihnen hoben sich in diesem Schuljahr durch ihre beeindruckenden Leistungen besonders heraus und gewannen jeweils einen der begehrten Sachpreise.

So konnten sich 18 Schülerinnen und Schüler über einen 3. Preis und 9 über einen 2. Preis freuen. Mateusz Prusinowski (6c) darf sich sogar Gewinner eines 1. Preises nennen. Einige weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit sehr guten Leistungen streiften nur knapp am Gewinn eines Preises vorbei.

Auf solch hervorragende Leistungen im Bereich der Mathematik kann man als Schulfamilie durchaus stolz sein. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unsere herzliche Gratulation und auf ein Wiedersehen beim Känguru-Wettbewerb 2018!

                                                         

Text: Bernhard Kellner und Katharina Rupp

Bilder: Ahmed Benjaoued

7.15 Spanien-Austausch: Gegenbesuch der spanischen Gäste

In der Woche vom 16.05. bis 22.05. wird eine Schülergruppe vom I.E.S. San Juan de Lanuza in Borja (Zaragoza) Ingolstadt besuchen. Nachdem 14 SchülerInnen des Christoph-Scheiner-Gymnasiums vor den Osterferien (25.03. – 01.04.) eine Woche in Aragón verbracht haben und dabei die sprichwörtliche spanische Gastfreundschaft genießen konnten, sollen sich unsere Gäste nun in Bayern willkommen fühlen. Geplant sind - neben dem Besuch von Unterrichtsstunden - Aktivitäten in Ingolstadt wie z.B. eine Stadtführung, die Besichtigung des Neuen Schlosses oder des AUDI-Museums Mobile, aber auch ein ganztägiger Ausflug nach München. Besonders interessant für die Spanier dürfte aber die Zeit in ihrer jeweiligen Gastfamilie sein. Hoffen wir, dass es unseren Gästen hier genauso gut gefällt wie es unseren Schülern in Spanien gefallen hat.

Robin Hötschl

7.16 Amphibien- und Reptilienpräsentation in der 6. Jahrgangsstufe

Am Donnerstag, dem 27. April, fand für die 6. Jahrgangstufe wieder die alljährliche Reptilien– und Amphibienschau statt. Uns wurden verschiedene Schlangen, Echsen und Lurche gezeigt, zu denen wir einige interessante Informationen bekamen. Unter anderem sahen wir zwei Axolotl. Das Besondere an dem einen war, dass es im Gegensatz zu seinen im Wasser lebenden Artgenossen an das Leben an Land gewöhnt war. Uns wurde auch erklärt, wie der Farbwechsel bei den Chamäleons funktioniert. Dabei wechselt aber nicht die Farbe wie von Rot zu Blau, sondern nur die Helligkeit des Schuppenkleides. Wir wurden auch davor gewarnt, uns spontan Reptilien zuzulegen, da manche Arten nicht sehr pflegeleicht sind. Auch sollte man sich zum Beispiel Schildkröten nicht aus der Zoohandlung, sondern von einem Züchter holen. Zum Schluss wurden die Reptilien zum Ansehen und Fotografieren an die Schüler verteilt. Überraschenderweise fürchtete sich kein Schüler vor den Schlangen. Am beliebtesten waren dann aber doch die kleinen Schildkröten.

Katharina Hilpoltsteiner, 6d

7.17 Überraschungserfolg für das Scheiner-Fußballteam im Stadtfinale

Etwas unerwartet gewann die Fußball-Schulmannschaft des Christoph-Scheiner-Gymnasiums (Jahrgang 2005-2007) den Stadtentscheid der Ingolstädter Schulen. 

Als Außenseiter gestartet setzten sich die Jungs von Coach Robin Kreizerman (Klasse 6a) in der Vorrunde erst überzeugend gegen die Ickstatt-Realschule mit 5:0 durch und wandelten dann im entscheidenden Spiel um den Gruppensieg einen 0:2-Halbzeitrückstand gegen die Fronhofer-Realschule in ein 3:2 um. Kreizerman nach dem Spiel: „Jetzt will ich auch den Titel“.

Im Finale trafen die Scheiner-Kicker auf das stark besetzte und als klarer Favorit gehandelte Apian-Gymnasium.  Mit Disziplin, taktischer Cleverness und auch ein wenig Glück gelang dort ein überraschender 3:1-Erfolg. Damit qualifizierte sich das Scheiner-Team für den Regionalentscheid in Neuburg.

Christian Grünanger

7.18 Unglückliches Ausscheiden im Regionalentscheid

Im Halbfinale des Regionalentscheids scheiterten die CSGler äußerst knapp am Descartes-Gymnasium Neuburg. Bis in die dritte Minute der Nachspielzeit führten die Jungkicker um Coach Kreizerman noch mit 2:1, mussten dann aber quasi mit dem Schlusspfiff noch den Ausgleichstreffer einstecken. In der anschließenden Verlängerung agierten beide Mannschaften äußerst vorsichtig, sodass alles auf ein Elfmeterschießen hindeutete. Doch es kam anders. Dazu Kreizerman: „Nachspielzeit. Eckball Neuburg. Flanke. Kopfball. Tor. Abpfiff. Und Tschüss.“ Doch das Ausscheiden hatte auch etwas Positives: „Nun können wir uns wieder ganz auf die Schule konzentrieren“, so ein Spieler, der namentlich aber nicht genannt werden will.

Christian Grünanger

7.19 Die Abi-Häppchen

Bereits seit zehn Jahren werden jedes Jahr am ersten Abitur-Tag Häppchen an die Abiturienten verteilt. Die Organisation übernimmt dabei das Müsli-Team, das die Zutaten besorgt, Helfer organisiert und die Schnitten zubereitet. Dies beansprucht bereits eine Menge Zeit, die allerdings notwendig ist, da eine große Anzahl von Schnitten belegt werden muss. Dieses Jahr wurden so mehr als 300 Obstspieße und 600 Schnitten innerhalb von anderthalb Stunden aufgetischt, um möglichst viele Schüler für deren erste Prüfung zu stärken. Die Materialkosten übernahm der Elternbeirat, für die Schüler war das Essen kostenlos.

Für die Häppchen wurde ausschließlich Bio-Ware verwendet. Auch Schinken und Salami wurden ausgewählt und von den Damen des Müsli-Teams, wie auch alle anderen Zutaten, besorgt. Am meisten Zuspruch fanden die „einfachen“ Häppchen, die überwiegend von männlichen Schülern verzehrt wurden. Auch die Obstspieße, die vor allem durch ihre Präsentation hervorstachen, waren wie jedes Jahr der Renner. Die Besonderheit waren dieses Jahr aber zweifelsohne die Power-Kugeln, die sich die ehemalige Müsli-Team-Leiterin Frau Andrea Leister-Dittert einfallen lies. Zum Schluss noch einige Worte von Frau Therese Wittmann, eine wichtige Helferin im Müsli-Team: „Es ist immer wieder erstaunlich, wie unsere Helfer einfaches Brot und Obst in einen kulinarischen Augen- und Gaumenschmaus verwandeln. Unser Helfer-Team hat eine großartige Leistung erbracht. Der Anblick des gelungenen Buffets und die anerkennenden Worte der Abiturienten, Schulleitung und Lehrer entschädigten für alle Anstrengungen und Mühen.“

Auch wir wollen uns an dieser Stelle im Namen aller Schüler für den tollen Einsatz des Müsli-Teams und aller anderen Helfern bedanken.

Marcel Kutz

 

7.20 Schulanmeldung

Vom 8.05. bis 12.05. war es wie jedes Jahr möglich, Grundschüler der 4. Jahrgangsstufe am CSG anzumelden. Das CSG stellte hierbei sehr viel Infos zur Anmeldung und zu den zahlreichen Angeboten der Schule in der Bibliothek bereit. Auch das Newsletterteam war dieses Jahr dort wieder vertreten und durfte den großen Andrang miterleben. Wir, das Newsletterteam, wünschen allen zukünftigen Schülern des CSG schöne Erlebnisse und viel Erfolg auf unserer Schule.

Text: Andreas Binder; Bild: Marcel Kutz

7.20 CSG-Golfturnier

Wiederum am Tag vor dem Muttertag fand das 8. Golfturnier des CSG-Freundeskreises für Neulinge und Könner statt. Neben Mitgliedern des Freundeskreises waren auch wieder welche der Ingolstädter Ludovicia mit von der Partie, die diesmal besonders umworbenen Scheiner-SchülerInnen waren leider nicht dabei. Die Neulinge bekamen von Golfpatzchef Karl Ziegler eine Einführung und dann ging es schon auf den Platz, jeweils ein "Greenhorn" und ein erfahrener Golfer als Team.  Es hat allen wieder viel Spaß gemacht, das Wetter hat es mit uns Golfern auch gut gemeint und am Ende war es fast wie bei Asterix: Man feierte, wenn auch ohne Wildschwein. Auch hatten wir keinen Grund, die beiden Musiker Vitus Brosinger und Charly Kornprobst geknebelt an einen Baum zu binden, sie überraschten uns mit gelungenen musikalischen Beiträgen.  Als Sieger wurden diesmal Dr. Inge Krainhöfer und Wilhelm Lohmar ausgezeichnet, alle Teilnehmer freuten sich über ihre Urkunde.

Günther Menig

7.21 Nachruf für Franz Pögl

Nur wenige wissen, wofür die Betonelemente der langen Sitzreihen des Theatrons im Schulhof des CSG normalerweise Verwendung finden würden. Es handelt sich um Fertigteile zur Verlegung unterirdischer Abwasserrohre. Seit dem Sommer 2003 dienen diese robusten und  rasch abtrocknenden  Hohlkörper aus dem Tiefbaubereich den Schülerinnen und Schülern als Sitzgelegenheit in den Pausen, aber auch bei vielen Anlässen als Stufen für Aufführungen oder Gruppenfotos. Die Idee und planerische Umsetzung für diese zweckdienliche und zugleich äußerst preisgünstige Lösung kam vom damaligen Mitglied des Elternbeirates Franz Pögl, Leiter des Tiefbauamtes und späteren Baureferenten der Stadt. Mit seinem Sachverstand gelang die Realisierung eines jahrelang gehegten, aber an der Kostenfrage gescheiterten Wunsches, in  einer von hohen und nicht besonders  ansehnlichen Fichten bewachsenen  Ecke des Schulhofes einen repräsentativen Freiplatz für schulisches Leben zu schaffen.

In gewisser Weise ist das Theatron so ein Symbol für das Wirken von Franz Pögl am Christoph-Scheiner-Gymnasium. Mit dem Eintritt seines Sohnes im Jahre 1986 stellte er sich für den Elternbeirat zur Verfügung und gehörte diesem Gremium fast bis zum Ende der Gymnasialzeit seiner Tochter im Jahre 2004 an. Nie ging es ihm darum, sich in den Vordergrund zu stellen, sondern immer darum, der gemeinsamen Sache zu dienen, nie nur um das Aufspüren von Problemen, sondern um das Finden von Lösungen. Freundlich und ausgleichend im Gespräch, war er die Stimme der klugen und praktischen Abwägung. Gleiches gilt für sein Engagement im Freundeskreis der Schule. Auch hier hat er sich mit Rat und Tat eingesetzt, zuletzt auch beim Studienberatungsabend für die Q11 und Q12 Anfang Februar.

 

Franz Pögl verstarb am 9. Mai im Alter von 71 Jahren schnell und unerwartet. Der CSG-Freundeskreis wird ihn vermissen, das Christoph-Scheiner-Gymnasium hat einen Freund verloren.

Günther Menig

8. PERSONALIA

= = =

9. TERMIN-VORSCHAU

15.05. bis 22.05.
Spanische Gastschüler am CSG
15.05. bis 19.05.
Klassenfotos Mittelstufe
15.05. bis 19.05.
Klara-Woche
17.05. bis 19.05.
Schullandheimaufenthalt der Klasse 05b
22.05. bis 2.06.
Abiturprüfung: Kolloquiumsprüfungen
24.05.
SMV: Spendenlauf
24.05.
08:00 bis 12:00 Uhr
Termine Frau Pfeiffer (vorwiegend Q11)
25.05.
Christi Himmelfahrt
31.05.
Müslitag
31.05.
08:45 bis 11:25 Uhr
Exkursion der 08b zum Donaukurier
2.06.
SMV: Bayerischer Tag
3.06. bis 18.06.
Pfingstferien
17.06. bis 29.06.
USA-Austauschschüler am CSG
24.06. bis 1.07.
Gegenbesuch der Austauschschüler/innen aus Preesall
27.06.
Jahrgangsstufentest Englisch Jgst. 6, 2. Teil
27.06.
München-Fahrt Austausch GB (einzelne S. der Kl 9a, 9b und 9d)
27.06.
10:40 bis 11:25 Uhr
Jahrgangsstufentest Englisch Jgst. 10, 2. Teil (4. Stunde)
27.06.
11:30 bis 15:00 Uhr
Berufsinfo-Messe "Vocatium 2017" (Q11)
29.06.
Lernstandserhebung NuT Jgst. 6
30.06.
Entlassung der Abiturienten
30.06.
Mündliche Schulaufgabe im Fach Englisch Jahrgangsstufe 9
30.06.
Studientag (Q11)
30.06.
15:00 Uhr
Abiturgottesdienst

Bitte beachten Sie unsere Jahres-Terminliste!

 

Die Newsletter-Redaktion hofft, Ihnen auch weiterhin
stets Informationen aktuell liefern zu können!

f.d. Redaktion

G. Hanauska

Scheinerlehrer

10. HINWEISE ZUM SCHLUSS

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