Liebe Leserinnen und Leser!

Ein großer Festakt steht an! Am 25.11.2015 feiert das Scheiner 50 Jahre Christoph-Scheiner-Gymnasium, die Aufnahme in das weltweite Netzwerk der UNESCO-Projektschulen und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit unserer Partnerschule dem Lycée Notre-Dame in Boulogne-Billancourt. Wir werden mit einer Sonderausgabe in Bild, Wort und Film über diesen Festakt berichten.

Ihre
CSG-Newsletterer


B. Krach, D. Lindhorst, das P-Seminar Newsletter und J. Melzer

Aktueller Stand unserer Interessenten:
1803 Abos (20.11.2015)

 

1. NEUES VON DER SCHULLEITUNG

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2. NEUES AUS DEM KOLLEGIUM

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3. NEUES VOM ELTERNBEIRAT

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4. NEUES VOM CSG-FREUNDESKREIS

4.1 Madridreise

Wohlbehalten von unserer Madridreise zurückgekehrt, viele gute Erinnerungen und ein paar Souvenirs im Gepäck, freuen sich die Mitreisenden noch immer über diese gelungene Veranstaltung des Freundeskreises. Bestens organisiert von der 2. Vorsitzenden Luise Schaudig waren die Tage gut gefüllt mit vielen interessanten Besichtigungen, Hintergrundinformationen und dem Schnuppern der Atmosphäre dieser beeindruckenden Stadt. Natürlich kamen auch die leiblichen Genüsse nicht zu kurz.


Jetzt, nach den schrecklichen Anschlägen in Paris, haben auch unsere Gedanken vom Bahnhof Atocha, von dem aus wir nach Toledo fuhren, unerwartete Aktualität erfahren: Dort war ein Schauplatz der Al-Kaida-Attentate vom März 2004, bei denen 191 Menschen ums Leben kamen.
Die Bilder zeigen spanische Schäfer, die in einem Demonstrationszug mit Tausenden Schafen durch die Madrider Innenstadt zogen, Don Quijote de la Mancha und Sancho Panza, die noch immer ihren Platz in Madrid behaupten, einen Blick auf Toledo und einen auf den El Escorial.

Günther Menig 

5. NEUES AUS DER VERWALTUNG

5.1 Allgemeiner Elternsprechtag - Online-Buchung

Am Donnerstag, dem 03. Dezember 2015, findet der erste Allgemeine Elternsprechtag statt. In diesem Zusammenhang möchte ich Sie auf das Verfahren für die Buchung Ihrer Termine bei den gewünschten Lehrkräften aufmerksam machen. Die Buchung erfolgt online über unsere ESIS-Plattform, mit der Sie auch alle Elterninformationen erhalten. Die genaue Vorgehensweise sieht wie folgt aus:

  1. Rufen Sie im Internet die Buchungsseite auf: https://www.esis-buchung.de/CSG.php. Die Online-Buchung ist möglich vom Montag, 16.11.2015 bis zum Sonntag, 29.11.2015.

  2. Tragen Sie Ihre bei uns angegebene ESIS-E-Mail-Adresse ein. Wenn Sie mehrere angegeben haben, können Sie eine auswählen.

  3. Geben Sie als Passwort das Geburtsdatum Ihres Kindes ein (Eingabeformat: TT.MM.JJJJ  z.B. 02.05.1995).

  4. Klicken Sie auf den Button ESIS Anmeldung.

  5. Wenn Sie mehrere Kinder mit derselben E-Mail-Adresse angemeldet haben, wählen Sie das Kind im Auswahlmenü rechts oben aus, für das Sie buchen wollen.

  6. Wählen Sie mit der Maus den gewünschten Lehrer links aus. Sie können jetzt rechts die noch freien Zeiten rechts dieses Lehrers ablesen.

  7. Wählen Sie nun aus der noch freien Zeit die gewünschte im mittleren Feld aus.

  8. Klicken Sie auf Sprechzeit buchen.

  9. Wiederholen Sie den Vorgang, bis Sie alle gewünschten Zeiten gebucht haben.

  10. Wenn Sie auf den Button Gebuchte Zeiten ausdrucken klicken, wird eine PDF-Seite mit den gebuchten Zeiten geöffnet, die Sie speichern oder ausdrucken können. Achtung: Durch diesen Vorgang verlassen Sie das Buchungssystem.

  11. Wenn Sie Ihre Buchungen ändern wollen, können Sie diese Seite erneut aufrufen und mit Buchung löschen und Sprechzeit buchen einzelne Eintragungen ändern. Bitte löschen Sie gebuchte Zeiten, wenn Sie diese nicht wahrnehmen können.

Falls Sie nicht am ESIS-Verfahren teilnehmen, können Ihre Kinder die Sprechzeiten von Dienstag, 01.12.15 bis Donnerstag, 03.12.15 auch direkt bei den Lehrkräften manuell durch Eintragen in der Lehrer-Buchungs-Liste buchen.

Bei Fragen oder Problemen wenden Sie sich bitte an Herrn Melzer: 0841/305-40300.

Zum Elternanschreiben

J. Melzer

6. NEUES VON DER SMV

6.1 SMV in Steinerskirchen

In dem dreitägigen SMV-Workshop in Steinerskirchen haben SMV-Mitglieder und Tutoren mit viel Engagement die Aktionen für dieses Jahr organisiert und vorbereitet. Außerdem wurden einige neue Projekte durchdacht und ausgearbeitet, wie zum Beispiel die Klassenrat-Stunden (KlaRa). Während eines langen Gesprächs mit Herr Maier wurden einige Verbesserungen vorgeschlagen und für viele Fragen eine tolle Lösung gefunden. Vielen Dank nochmal an unseren Schulleiter und an Herrn Pabst für ihre Mithilfe, den Schulalltag so schön wie möglich zu gestalten. Wir hoffen auf ein schönes Jahr und sind weiterhin für Verbesserungsvorschläge von Schülerseite ansprechbar.

Julia Muschler (Schülersprecherin)

6.2 Klassensprechertag 2015

Der diesjährige Klassensprechertag fand am 16. November 2015 statt. Alle neu gewählten Klassensprecher wurden über Neuheiten in der SMV und darüber, wie sie in der Schulgemeinschaft mitwirken können, unterrichtet.

Die Klassensprecher lernten ihre Aufgaben gegenüber der Klassengemeinschaft kennen, beispielsweise Mobbing-Prävention und das Mitorganisieren von Klassenunternehmungen. Auch wurden sie über anstehende Termine und Festlichkeiten informiert, welche dieses Halbjahr noch anstehen. Exklusive Themen der diesjährigen Veranstaltung waren die drei Schulentwicklungsgruppen aus Lehrern, Schülern und Eltern sowie das neue KlaRa-Prinzip (Klassenrat). Für die sogenannte KlaRa-Stunde werden Unterrichtsstunden von den Klassenlehrern zur Verfügung gestellt, um klasseninterne Probleme zu lösen und den Schülern eine Möglichkeit zu geben, ihre eigene Meinung in die Schulentwicklung einfließen zu lassen.

Text: Simon Stolz; Bilder: Linus Röder und Maximilian Euringer

6.3 Ankündigung: SMV-Nikolausaktion

Da der Nikolaustag schon wieder vor der Tür steht, können alle Schüler und Lehrer ihren Mitschülern, Kollegen und Lehrern wieder eine kleine Aufmerksamkeit in Form eines Fair-Trade-Nikolauses mit Grußkarte schicken. Die Bestellungen werden vom 23.11. - 02.12.15 gegen einen Preis von 1,50€ wie immer vorm SMV-Zimmer aufgenommen und am 04.12.15 vom Nikolaus und seinem Team verteilt. 

Julia Muschler - Schülersprecherin

7. ALLGEMEINER TEIL

7.1 Der Fibonacci-Test 2014/15

Das P-Seminar Mathematik blickt zurück

Der Fibonacci-Test, benannt nach dem italienischen Mathematiker Leonardo Fibonacci, wurde zu Beginn des vergangenen Schuljahres vom P-Seminar Mathematik ins Leben gerufen. Am 12. November 2014 startete die erste Runde für zahlreiche motivierte Fünft- und Sechstklässler. In den insgesamt drei Vorrunden bearbeiteten die Schüler die Tests noch zu Hause, das Finale hingegen wurde in der Schule im berüchtigten Schulaufgabenraum 161 veranstaltet. Die Kinder standen nun unter Zeitdruck und die Ergebnisse fielen folglich nicht so phänomenal wie in den Runden zuvor aus. Dennoch erreichten die anwesenden Schüler beachtliche Resultate, auf die jeder Einzelne zu Recht stolz sein kann. Ein besonderes Lob gilt an dieser Stelle unserem ersten Sieger Felix Kohl (7d) sowie Tobias Brücklmaier (6d) für die zweitbeste Leistung, dicht gefolgt von Lingyun Yin (6a) auf dem dritten Platz. Fertig ausgewertet ging es mit den Bögen und tollen Preisen für die Finalistinnen und Finalisten zur Siegerehrung beim Schulfest 2015.

Wir denken, dass solch ein von Schülern initiierter Test einer der erfolgreichsten Wege ist, jüngere Schüler für ein Fach zu begeistern. Speziell mit Fragen, die nicht nur den gelernten Schemata folgen, sondern darüber hinaus den Teilnehmer immer wieder aufs Neue fordern, wird das möglich. Die Runde unseres Seminars saß, um ehrlich zu sein, über der einen oder anderen Aufgabe auch mal ein paar Minuten stirnrunzelnd, bis der erste auf die Lösung kam.

Die mathematische Herausforderung ist jedoch nicht das Einzige, was der Fibonacci-Test im Laufe der Zeit zu bieten hatte. Uns hat es große Freude bereitet, nach elf Jahren einmal in die Rolle des Lehrers zu schlüpfen und die Tests der Teilnehmer bis ins kleinste Detail selbst zu planen, zu gestalten und sie anschließend zu korrigieren.

Das P-Seminar Mathematik (Oliver Drotleff, Vanessa Straube, Roman Schiebel, Julian Gruska, Noah Schittig, Alexander Schiffner, Richard Petri, Samuel Kopp und Alexander Weese) möchte sich herzlich bei allen bedanken, die den Test ermöglicht, hierbei mitgewirkt und mitgemacht haben. Nur durch die fleißigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den 5. und 6. Klassen konnte unser Projekt ein Erfolg werden.

Alexander Weese, Q12

7.2 P-Seminar Biologie: 2. Platz beim Michael-Schmidpeter-Preis

Auf Anregung von Dr. Zippel vom Klinikum der Universität München drehte das P-Seminar 2013/2015 einen Film zum Thema „Akzeptanz von Homosexualität“. Der Michael-Schmidpeter-Preis wird seit dem Schuljahr 2006/2007 von Lambda Bayern ausgeschrieben. Er ist Michael Schmidpeter gewidmet, einem Jugendlichen, der sich am 7. Juni 2006 das Leben nahm. Er sah im Coming-out-Prozess keinen anderen Ausweg mehr. Seine Eltern machten die Geschichte ihres Sohnes öffentlich und schrieben gemeinsam mit Lambda Bayern diesen Preis aus, um an Schulen beziehungsweise in der ganzen Gesellschaft für Toleranz und Akzeptanz für eine alternative Lebensweise zu werben. Das diesjährige Motto lautete „Weiß-blau unterm Regenbogen“. Der Kurzfilm des P-Seminars des CSGs wurde für einen Preis nominiert. Die Preisverleihung fand am 23. Oktober im Jungenhaus Kosmos in Augsburg statt. Obwohl inzwischen viele Teilnehmer nach dem bestandenen Abitur „auf Weltreise“ sind, fanden noch einige der 15 Seminarteilnehmer Zeit, um dieses tolle Ereignis gemeinsam mit dem Kursleiter Herr Schmucker zu besuchen. Nach einigen emotionalen Reden wurden die nominierten Arbeiten vorgestellt. Als letztendlich der Vater von Michael, Stephan Schmidpeter, in seiner Laudatio unseren Film derart positiv bewertete und anregte, ihn in die Öffentlichkeit zu tragen, war die Freude groß, einen Beitrag zu diesem Thema geleistet zu haben. Neben einem Pokal für den zweiten Platz und einer Urkunde für jeden Teilnehmer erhielten wir ein Preisgeld von 300 Euro. Den Großteil dieses Geldes will das Seminar wohlüberlegt an Bedürftige spenden. Der Dank gilt an alle Teilnehmer, die an der Produktion mitwirkten: Tatjana Astafurov, Aysun Bozkurt, Michaela Graßl, Adrian Binder, Edwin Wolf, Marina Maccari, Simon Schmidt, Mona Kerler, Marina Straßer, Felix Brückner, David Danishjo, Louis Kahlenberg, German Weber, Lena Weigl, Timo Lehnhardt.

Machen Sie sich in der Bildergalerie selbst ein Bild von der Preisverleihung. Zudem lohnt es sich, den Film anzusehen ;)

Außerdem wurden die (ehemaligen) Schülerinnen Marina Maccari und Tatjana Astafurov von Radio Uferlos interviewt, auch diesen Beitrag vom 05. November 2015 können sie unter der Internetadresse http://www.uferlos-magazin.de/sendungen/ anhören.

Manuel Schmucker

7.3 W-Seminar Englisch

Im letzten Newsletter wurde bereits das W-Seminar Biologie und dessen Ausflug an die Uni Regensburg vorgestellt. In dieser Ausgabe ist das W-Seminar Englisch unter der Leitung von Werner Kundmüller an der Reihe.

Das Thema des Seminars ist der Mittlere Westen Amerikas. Die Teilnehmer des Seminars setzen sich besonders mit der Kultur, der Industrie und Landwirtschaft, als auch den geografischen Merkmalen und Besonderheiten auseinander, vor allem aber der Rolle der Region in Bezug auf die USA.

Die Themen sind sehr vielseitig und Literatur für die Seminararbeit ist auch zur Genüge vorhanden. Das Seminar ist eine gute Ergänzung für die Teilnehmer des USA-Austausches, welcher auch im „Midwest“ stattfand, oder für Schüler, die ein Auslandssemester oder -jahr in den USA verbracht haben. Dies ist aber nicht zwingend notwendig, da auch so authentische Einblicke in das Leben des Mittleren Westens gewährt werden.

Linus Röder

7.4 Berufsberatung Q11

Am Dienstag, den 10. November 2015, fand für einen Teil der Q11 die erste Berufsberatung durch Frau Pfeiffer von der Bundesagentur für Arbeit statt. Dabei wurde auf die Angebote der akademischen Beratung Ingolstadt, die den Schülern unter anderem zur Verfügung stehen, um im Laufe des Schuljahres die Mindestanzahl von zwei besuchten Veranstaltungen zu erfüllen, und auf die verschiedenen Wege nach dem Abitur eingegangen.

Wie bereits im letzten Newsletter erwähnt, werden in unserer Schule Vorträge wie dieser als auch kurze, terminierte Einzelgespräche angeboten. In der Bundesagentur für Arbeit selbst werden längere Gespräche und verschiedene Tests angeboten. Die Wartezeiten hierbei sind jedoch relativ hoch (etwa 10 Wochen), weshalb man sich frühzeitig anmelden sollte. Dies kann per Telefon (0800/45555500), per E-Mail, per Post, per Fax oder durch einen Besuch erfolgen.

Da sich die Schüler in diesem Fall besonders für das Studium interessiert haben, wurde darauf im Folgenden besonders eingegangen. So wurde erklärt, dass sich einem Abiturienten, der studieren möchte, unter anderem die Fragen „Was?“, „Wie?“, „Wo?“ und „mit welchen Alternativen?“ stellen. Schwerpunkte wurden zum Beispiel auf die verschiedenen Bewerbungsverfahren an Hochschulen, die Kosten und die Möglichkeiten zum dualen Studium gelegt.

Text: Leander Dreier; Bilder: Simon Stolz und Leander Dreier

7.5 Wilde Shamrock Touring Theatre

Auch dieses Jahr wurden wir vom Wilde Shamrock Touring Theatre am 6. November 2015, dem Freitag vor den Allerheiligenferien, besucht. Diese Gruppe aus Irland hat sich darauf spezialisiert, englischsprachiges Theater in Europa primär an Schulen aufzuführen und irische Kultur, zum Beispiel die wichtigsten Dialekte und Volksmusik, vorzustellen. Die sowohl witzigen als auch seriösen Vorstellungen fanden in der Fronte 79 statt.

Für die achten und neunten Klassen wurden ein kleines Theaterstück und mehrere Märchen aufgeführt, bei dem die Schüler als Laienschauspieler in die Stücke einbezogen wurden.

Die Schüler der 10. und 11. Jahrgangsstufe hingegen sahen ein Stück namens "An American Dream", das sich um die amerikanische Geschichte dreht: ein moderner patriotischer General aus Alabama begegnet einer Indianerin, einem Mexikaner, einem schwarzen Sklaven, einer irischen Immigrantin, dem paradoxerweise sowohl fortschrittlichen, als auch antisemitischen Henry Ford, sowie dem Ölmagnaten Mr. Halburiton.

Der General versucht verzweifelt, die amerikanischen Ideale der Gleichheit und Freiheit hochzuhalten. Dafür will er die manchmal unrühmliche amerikanische Geschichte ignorieren und landet also bei einer Variation von Henry Fords berühmtem Ausspruch "All history is bunk" (Geschichte ist Schmarrn).

Nach dem eigentlichen Stück wurden uns noch die drei englischen Dialekte Irlands vorgestellt - zwei werden sehr schnell gesprochen, der Dritte rühmt sich darin, sehr wenige Worte langsam zu sagen. Cork English, einer der schnellen Dialekte, hört sich wie Gesang an, der andere schnelle Dialekt beendet jeden längeren Ausspruch mit "Did you understand me?". Das Wort "Cheers!" wird in allen irischen Sprachvariationen für annähernd alles verwendet.

Wir vom Newsletter haben ein kurzes Video dazu erstellt, das die ganze Thematik besser auf den Punkt bringt, als ein Text es leisten kann.

Text: Dominik Okwieka und Michael Maior; Video: Oskar Loeprecht und Michael Maior

7.6 Wahlkurs Schulgarten schon im 5. Jahr

Der Wahlkurs Schulgarten geht am CSG schon ins fünfte Jahr. „Wo habt Ihr am Scheiner überhaupt einen Schulgarten?“, werden wir oft gefragt. Ja, wir haben einen! Eine kleinen, aber feinen im Pausenhof, der fast alles liefert, was man sich unter einem Garten vorstellt. Im Frühjahr sind meist die Blüten der Zaubernuss die ersten, gefolgt von denen des Duftschneeballs. Dann folgen in rascher Folge Schneeglöckchen, Krokusse, Tulpen, Narzissen und Osterglocken. Viele dieser Zwiebelpflanzen haben wir von Frau Schwab aus der Gärtnerei Schwab kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Aber es gibt auch Nahrhaftes: Erd-,  Him-, Johannis- und Stachelbeeren versüßen uns den Sommer, oft bis in den Herbst hinein. Selbstgezogene Tomaten, Kürbisse und Zucchini (aus dem selbst aufgestellten Hochbeet!) laden ein zu Suppe, mit der wir meist ein neues Schuljahr beginnen. Zum Nachtisch gibt´s eigene Weintrauben von Pflanzen, die wir Herrn StD Brosinger, unserem ehemaligen Oberstufenbetreuer, verdanken. Jeder Teilnehmer des Wahlkurses hat im Garten einen bestimmten Bereich, für den er/sie zuständig ist. Dort muss gejätet und im Sommer regelmäßig gegossen werden. Das ist manchmal gar nicht so leicht! Glücklicherweise helfen uns unsere Hausmeister immer, wenn wir sie brauchen: beim Gießen, beim Aufhängen der Nistkästen oder wenn ein Werkzeug gebraucht wird.

Aber auch die Tiere kommen bei uns nicht zu kurz: Im Winter nehmen wir an der Stunde der Wintervögel des LBV (Landesbund für Vogelschutz) teil, in der eine Stunde lang Vögel in einem bestimmten Gebiet beobachtet und gemeldet werden. Mit Herrn Wetekam von AMIR (Aktive Menschen Im Ruhestand) basteln wir Nistkästen und Futterglocken für Vögel im Winter. Schmetterlinge finden Nahrung auf unseren Sommerfliedern. Die „Batwoman“ Frau Kellerer informierte uns über Fledermäuse und wir übernahmen die Patenschaft für eine verletzte Ingolstädter Rauhautfledermaus, die in Hannover gesund gepflegt wurde. Ehrensache, dass wir bei ihrer Rückkehr nach Ingolstadt und ihrer Auswilderung dabei waren!

Für uns und unsere Familien gibt es Blätterkarten, selbstgestaltete Adventsgestecke, Osterkörbchen oder -nester, Muttertagsherzen aus Filz und zum Ende eines Schuljahres einen Ausflug in den Botanischen Garten München. Und einmal durften wir sogar aus der Hand von Umweltminister Marcel Huber eine Urkunde für unsere Teilnahme am Schulgartenwettbewerb entgegennehmen.

In diesem Schuljahr wird der Wahlkurs Schulgarten zusammen mit den BioPlus Stunden der 5. Jahrgangsstufe der MINT Klassen am Donnerstag in der 8. und 9. Stunde angeboten. Interessierte aller Jahrgangsstufen sind immer willkommen!

Brigitte Krach

7.7 Workshop mit Eric Gauthier

Am 16. November fand im Theater Ingolstadt ein Workshop für Schüler statt, den der in Stuttgart wirkende, kanadische Choreograph Eric Gauthier sehr unterhaltsam moderierte. Vom Scheiner nahmen das P-Seminar Englisches Theater und Mitglieder der FORMOTION Tanzgruppe teil.

Sie erhielten einen Einblick in den Alltag junger professioneller Tänzer, wurden durch Teile eines Trainings und einer Probe geführt und bekamen schließlich zwei Nummern aus der abendlichen Show präsentiert, wobei das Bollywood-Finale sogar eine Massen-Choreografie für das gesamte junge Publikum enthielt. Schließlich waren Eric Gauthier und seine Truppe noch bereit, Fragen zu beantworten und so erfuhr das junge Publikum zum Beispiel, dass eine Tanzkarriere in der Regel mit Anfang 30 beendet ist und ab dann eine Neuorientierung erfolgen muss. 

H. Röll

7.8 Hinter den Kulissen - Interview mit Frau Andrea Fischer (Vertretungsplanerin)

Jeder Schüler läuft mehrmals täglich an den Vertretungsplänen vorbei und informiert sich über Vertretungsstunden und Raumänderungen. Doch kaum einer weiß, welche aufwendigen Planungen hinter den Vertretungsplänen stecken. Wir haben uns mit Frau Fischer, die zusammen mit Frau Sachers hierfür zuständig ist, darüber unterhalten und sehen ein weiteres Mal hinter die Kulissen.

Wie lange gibt es den Vertretungsplan schon?

Den Vertretungsplan gibt es schon immer. Den digitalen Vertretungsplan gibt es jetzt seit ca. drei Jahren. Für die Oberstufe gibt es auch einen Online-Vertretungsplan, der auf der CSG-Homepage zu finden ist.

Wie verläuft die alltägliche Aktualisierung des Vertretungsplans?

Der Vertretungsplan verändert sich an manchen Tagen fast jede Minute. Die Planungen laufen auch ständig. Krankmeldungen des Kollegiums werden bis 7.30 Uhr eingearbeitet. Natürlich können im Laufe des Schultages noch einige weitere Krankmeldungen hinzukommen, die dann noch mit eingearbeitet werden müssen.

Wie erfahren Lehrer, wann und wo sie eine Stunde vertreten müssen?

Die Lehrer nutzen das gleiche System wie die Schüler. Im Lehrerzimmer befindet sich ein digitaler Plan, der allerdings die Vertretungen der nächsten vier Tage anzeigt. So können die Lehrer frühzeitiger erkennen, wann sie eine Vertretungsstunde halten müssen. Des Weiteren gibt es noch eine App, welche ebenfalls die Vertretungspläne der Lehrer enthält, allerdings nicht verpflichtend ist.

Wie gehen Sie bei der Lehrereinteilung vor?

Da von der 5. bis zur 10. Jahrgangsstufe alle Vormittagsstunden (1. Stunde – 6. Stunde) stattfinden müssen, versuchen wir für diese Klassen nach Möglichkeit einen Lehrer aus ihrem eigentlichen Stundenplan zuzuteilen. Bei der Oberstufe ist dies wesentlich einfacher, da diese Stunden entfallen müssen.

Gab es schon einmal einen Personalmangel, bei dem keine Lehrkraft rechtzeitig gefunden wurde?

Ja. In solchen Situationen muss man kreativ werden. Man muss versuchen, einen Kollegen, der sich im Schulgebäude aufhält, zu finden.

Gab es schon einmal einen Platzmangel, sodass kein Raum für eine Klasse gefunden wurde?

Einen Platzmangel gab es noch nicht. Üblicherweise sind immer ausreichend Räume vorhanden.

Danke für das Interview, Frau Fischer!

Den Oberstufenvertretungsplan finden Sie hier.

André Karmann und Maximilian Euringer

7.9 Hinter den Kulissen - Interview mit Herrn Hermann Stephan (Oberstufenbetreuer)

Die beiden Oberstufenbetreuer sind für die Schule unerlässlich. Ohne Klausurenplan, Absenzenüberprüfung, Kurseinteilung etc. würde in der Oberstufe ein mächtiges Chaos entstehen. Dieses Mal unterhalten wir uns mit Herrn Stephan, der neben Herrn Nigl hierfür verantwortlich ist, und blicken ein wenig hinter die Kulissen. Vorab: Lassen Sie sich nicht verwirren! Die Begriffe Oberstufenbetreuer und Oberstufenkoordinator können problemlos synonym verwendet werden.

Wer sind Sie und was sind Ihre Aufgaben am Christoph-Scheiner-Gymnasium?

Mein Name ist Hermann Stephan, ich bin hier Lehrer für Wirtschaft und Recht, Informatik und Mathematik. Ich bin in der Funktion des Oberstufenbetreuers am CSG. Ich bin schon seit 1991 hier an der Schule und seit etwa sechs Jahren Oberstufenbetreuer. Davor war ich zehn Jahre lang Systembetreuer.

Was sind Ihre Aufgaben als Oberstufenbetreuer?

Herr Nigl und ich organisieren die komplette Oberstufe, sprich die Verwaltungsarbeit. Unter anderem organisieren wir Informationsveranstaltungen für die Schüler der 10. Klassen und die Aufteilung der Schüler in die verschiedenen Kurse für die Oberstufe. Auch übernehmen wir die Aufgabe, die Absenzen zu überprüfen. So müssen wir die Schüler vor sich selbst schützen, indem wir ihnen eine Attestpflicht erteilen, wenn sie zu häufig fehlen. Zudem übernehmen wir auch noch die Aufteilung der Schulaufgaben für die Oberstufe. So haben wir oft nur elf Wochen Zeit, in denen wir die Schulaufgaben unterbringen müssen. Allerdings kann man einem Schüler nicht mehr als zwei Klausuren pro Woche zumuten. Deswegen ist es manchmal sehr schwierig, die Termine so zu verteilen, dass es funktioniert.

Warum wollten Sie Oberstufenkoordinator werden?

Ich wollte die Aufgabe des Oberstufenkoordinators übernehmen, weil es eine interessante Arbeit ist. Ich habe vorher nur die formalen Aufgaben beschrieben, was aber auch noch dazu kommt, ist, dass man auch mit den Problemen der Schüler zu tun hat und eben versucht, diese zu lösen. So haben wir jedes Jahr ein, zwei Fälle, bei denen Schüler unter psychischen Erkrankungen leiden und Schwierigkeiten haben, in der Früh aus dem Bett zu kommen. Bei solchen Fällen ist es wichtig, für den Schüler Hilfe zu finden, am besten, ohne ihm eine Attestpflicht zu erteilen. Doch der wahrscheinlich wichtigste Teil unserer Arbeit ist die Beratungsarbeit. So beraten wir Schüler mit etwas schlechteren Noten über ihre Aussichten, ob sie zurücktreten sollten, und so weiter.

Vielen Dank für das Interview, Herr Stephan!

Azad Kirsan und Oskar Loeprecht

7.10 DIE NEWSLETTERER STELLEN SICH VOR

Wir, die Newsletterer, haben bereits unsere ersten Ausgaben des Newsletters verfasst und veröffentlicht. Schon nach kürzester Zeit erhielten wir positive Rückmeldungen von Lehrern, Eltern und Mitschülern - das freut uns sehr! Auch ich finde unsere ersten Exemplare sehr gelungen und hoffe, dass noch viele weitere folgen werden!

Im P-Seminar Informatik beschäftigen wir uns mit dem Erstellen eines Newsletters. Dazu gehören Aufgaben wie das "Schießen" von Bildern, das Aufnehmen von Videos, die Bildbearbeitung und das Verfassen von Berichten rund um Themen, die sich mit unserer Schule beschäftigen. Der Hauptteil ist natürlich, und deshalb ist das Fach des Seminars Informatik, das Arbeiten am Computer über das CMS. Uns gefällt das Seminar bisher ziemlich gut. Es liefert Abwechslung im Schulleben und man merkt, wie viele Veranstaltungen es gibt, von denen man davor nichts wusste. Mir selbst gefällt die Fotographie am besten – die Wahrnehmung und das Festhalten des jeweiligen Moments.

Edis Sapmaz

8. PERSONALIA

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9. TERMIN-VORSCHAU

24.11.
08:00 bis 12:00 Uhr
Sprechzeiten Berufsberatung Q12
24.11.
11:00 bis 12:30 Uhr
6f Theaterbesuch ("Hasse Karlsson")
25.11.
Müslitag
25.11.
13:45 Uhr
Festakt UNESCO und Schüleraustausch-Jubiläum
27.11.
1. Leistungsstandbericht
30.11.
10:00 Uhr
10a, b, c, d, e Theaterbesuch ("Der Tartuffe")

Bitte beachten Sie unsere Jahres-Terminliste!

 

Die Newsletter-Redaktion hofft, Ihnen auch weiterhin
stets Informationen aktuell liefern zu können!

f.d. Redaktion

J. Melzer

Scheinerlehrer

10. HINWEISE ZUM SCHLUSS

Der Newsletter 15/2015 ist für den 07.12.2015 geplant!

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