Was sind überhaupt Pixelmosaike?

  • „verschlüsselte“ Informationsquellen

  • Auslesen dieser ist mit einem bestimmten Programm möglich, welches die „Verschlüsselungsart“ kennt, „rückgängig“ machen kann und die Information daraufhin ausgibt

 

Wie funktioniert das Einlesen?

Zunächst wird das Mosaik mit Hilfe der drei markierten Eckpunkte ausgerichtet. Das bedeutet, dass über das das Mosaik beim fotografieren (da das Bild nie genau von oben aufgenommen ist) auf eine 2D-Fläche projiziert wird und das Programm „weiß“, wo es zu Lesen beginnen soll. Das Programm übersetzt nun immer 8 schwarze oder weiße Punkte in einen Buchstaben, wie es ungefähr auch beim Morsen ist.

Müssen die Punkte denn nur schwarz und weiß sein?

Die Punkte in Graustufen darzustellen erwies sich als problematisch, da das Programm diese dann eventuell falsch auslesen könnte, weil es die Graustufen schlichtweg nicht unterscheiden kann. Um mehr Informationen zuverlässig auf der selben Fläche speichern zu können, ist dies also unbrauchbar. Deshalb kam uns die Idee, das Mosaik einfach farbig zu gestalten. Hierzu werden drei Mosaike in den drei Grundfarben (blau, grün, rot) übereinander gelegt und ergeben ein neues Muster. Das kann man machen, da der Computer eine Besonderheit in der Farbenauslesung hat. Er betrachtet nicht die Farbe als solche, sondern spaltet sie in die obigen Farben auf. Erst durch Mischung dieser ergibt sich dann die Farbe. Somit erhöht sich die Informationsdichte um das Dreifache.

Können Fehler auftreten?

Prinzipiell können Fehler auftreten, jedoch hat das Mosaik eine eingeschobene Prüfsumme. Das ist sozusagen ein kleines Gadget, welches am Ende des Einlesens sagen kann, ob ein Fehler aufgetreten ist und ob das Mosaik fehlerhaft ist.

Kann Papier nun wirklich sprechen?

Und ob es das kann! Die ausgelesene Information wird nun von einem Text to speech Programm Buchstabe für Buchstabe vorgelesen und kann mit einem Lautsprecher angehört werden.

Michael Amler, Julian Leyh, Felix Angemann