Die Schulsternwarte des CSG wurde nach dem ersten Erweiterungsbau 1957 durch den Physiklehrer F. Voit errichtet. Dabei ist hervorzuheben, dass die Geräte nicht gekauft, sondern nach Erwerb der Optiken selbst konstruiert und von der Lehrwerkstatt der damaligen Deutschen Spinnereimaschinen AG gebaut wurden Als Plattform für die Kuppel und die weiteren Geräte diente die Terrasse auf dem Physiksaal. An Teleskopen verfügte die Arbeitsgemeinschaft Astronomie damals über einen Cassegrain-Spiegel 250mm/4000mm, einen Refraktor 150mm/1500mm und einen Newton-Spiegel 100mm/100mm.

Nach der Generalsanierung der Schulanlage 1988 kam dann die Kuppel auf die hochgelegene Terrasse des Kollegstufenbaus, in welchem dann auch der Fachraum für Astronomie eingerichtet wurde. Heute verfügt die Schule noch über zwei weitere moderne Teleskope, ein Celestron 8-Schmidt-Cassegrain und einen apochromatischen Refraktor 150mm/1300mm.

Leider werden aber die Sichtverhältnisse durch die zunehmende "Lichtverschmutzung" über dem Ingolstädter Himmel immer schlechter.